Zusammenfassung
Werde zum Profi im Arbeitsrecht! Ob als Angestellte oder Angestellter, Führungskraft, Personalverantwortliche oder Personalverantwortlicher oder Mitglied des Betriebsrats: Arbeitsrecht betrifft uns alle und spielt in jedem Unternehmen eine zentrale Rolle. Das Arbeitsrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden sowie zwischen Gewerkschaften, Betriebsvertretungen und deren Verhandlungspartnerinnen und -partnern auf Arbeitgeberseite. Dazu gehören alle Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen, die sich mit Beschäftigungsverhältnissen von angestellten Personen befassen. Das Ziel des Arbeitsrechts ist es, Arbeitnehmende vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Benachteiligung und dem unvorhergesehenen Verlust des Arbeitsplatzes zu schützen. Unsere Weiterbildung im Arbeitsrecht vermittelt dir fundierte Grundlagen im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, die für Tätigkeiten im Personalbereich, als Führungskraft oder als Betriebsratsmitglied essenziell sind. Du lernst unter anderem arbeitsrechtliche Grundlagen kennen, alles Wichtige rund um den Arbeitsvertrag, Kündigung und Kündigungsschutz, Urlaubsregelungen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie die Grundzüge der Sozialversicherung. Außerdem erhältst du einen Überblick über tarifvertragliche Regelungen und das Betriebsverfassungsgesetz.
Zielgruppe
Mitarbeiter (m/w/d) z.B. aus dem Bereich Personalwesen, Führungskräfte, Betriebsräte, Unternehmer.
Voraussetzungen
Abgeschlossene Berufsausbildung und/oder Studium.
Unterrichtszeiten: Vollzeit/Teilzeit
Die Weiterbildung startet jeden Montag. Unser praxisorientierter Lehrplan verbindet Theorie mit aktiven Anwendungsübungen, die in Vollzeit sowohl vormittags als auch nachmittags stattfinden. In Teilzeit erfolgt der Unterricht ausschließlich vormittags bis maximal 13 Uhr, sodass sich die Gesamtdauer der Weiterbildung im Teilzeitmodell verdoppelt.
Du kannst an unserer Online-Weiterbildung bequem von zu Hause oder bei Bedarf online von einem unserer zahlreichen deutschlandweiten Lernstandorte aus teilnehmen. Dort sorgen wir für eine ruhige Lernumgebung und eine stabile Internetverbindung.
Das wirst du lernen
Wir vermitteln unser Wissen verständlich und praxisorientiert. Damit unser Weiterbildungsangebot deinen Vorstellungen entspricht, haben wir alle Lerninhalte in einer Themenübersicht aufgelistet.
Warum gibt es Arbeitsrecht?
Arbeitsvertrag und Arbeitsvertragsparteien
Der Arbeitsvertrag im Detail
Grundlegende Prinzipien des Arbeitsrechts
Individuelles und kollektives Arbeitsrecht
Ausschreibung
Bewerbungsgespräch
Offenbarungspflichten
Background-Checks
Bewerbungsunterlagen
Probearbeit
Pflichten des Arbeitnehmers
Rechte des Arbeitnehmers
Pflichten des Arbeitgebers
Rechte des Arbeitgebers
Urlaub
Lohnfortzahlung bei Krankheit
Der Einsatz von Medien im Arbeitsleben
Vereinbarung
Kündigung
Anfechtung
Tod des Arbeitnehmers
Allgemeiner Kündigungsschutz
Betriebsbedingte Kündigung
Verhaltensbedingte Kündigung
Personenbedingte Kündigung
Besonderer Kündigungsschutz
Gewerkschaften, Tarifvertrag, Arbeitskampf
Einführung in das Betriebsverfassungsgesetz
Das Amt des Betriebsrats
Rechte der unternehmerischen Beteiligung
Grundlagen der Sozialversicherung
Prinzipien der Sozialversicherung
Arbeitsunfall
Sozialversicherung bei Selbstständigen
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Was ist Arbeitsrecht?
Das Arbeitsrecht umfasst alle Regeln und Gesetze, die das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden bestimmen. Es regelt zum Beispiel, wie Arbeitsverträge gestaltet werden oder welche Rechte und Pflichten beide Seiten haben, und legt fest, wie Arbeitszeiten, Urlaub oder Krankheit geregelt sind. Zudem schützt das Arbeitsrecht Beschäftigte vor Benachteiligung und Diskriminierung und definiert klare und faire Rahmenbedingungen für das Beenden von Arbeitsverhältnissen.
Wo wird das Arbeitsrecht geregelt? Arbeitsrecht ist kein einzelnes Gesetz, sondern besteht aus vielen verschiedenen Gesetzen und Regelungen, die zusammen das Arbeitsrecht bilden. Dazu gehören zum Beispiel das Bürgerliche Gesetzbuch, das wichtige Grundlagen für Arbeitsverträge enthält, das Arbeitszeitgesetz, das regelt, wie lange man arbeiten darf, und das Kündigungsschutzgesetz, das Arbeitnehmende vor unrechtmäßigen Kündigungen schützt. Zusätzlich spielen Tarifverträge eine wichtige Rolle, denn sie enthalten spezielle Vereinbarungen für einzelne Branchen oder Unternehmen.
Neben diesen gesetzlichen Regelungen gibt es auch betriebliche Absprachen, die zwischen Arbeitgebenden und sogenannten Arbeitnehmervertretungen getroffen werden. Arbeitnehmervertretungen sind Gremien oder Gruppen, die die Interessen der Beschäftigten im Betrieb vertreten. Beispiele dafür sind der Betriebsrat oder Gewerkschaften. Diese Vertretungen sorgen dafür, dass die Rechte der Arbeitnehmenden im Unternehmen gewahrt bleiben, und können mit den Arbeitgebenden zusätzliche Vereinbarungen treffen, sogenannte Betriebsvereinbarungen, die oft auf die speziellen Bedürfnisse des Betriebs zugeschnitten sind.
Das Arbeitsrecht gilt grundsätzlich für alle Menschen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Dabei schützt es vor allem Arbeitnehmende. Zum Beispiel sorgt es dafür, dass Arbeitsverträge klare Regeln enthalten, sodass Beschäftigte wissen, welche Rechte und Pflichten sie haben. Es legt fest, wie lange gearbeitet werden darf, um Überlastung zu vermeiden, und garantiert den Anspruch auf bezahlten Urlaub.
Außerdem schützt das Arbeitsrecht vor ungerechtfertigter Kündigung und regelt, unter welchen Bedingungen eine Kündigung wirksam ist. Auch der Schutz vor Diskriminierung ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Arbeitsrechts: Niemand darf wegen des Geschlechts, des Alters, der Herkunft oder anderer persönlicher Merkmale benachteiligt werden. Zusätzlich fördert das Arbeitsrecht den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und unterstützt Maßnahmen, die für sichere und faire Arbeitsbedingungen sorgen.
In dem Kurs Arbeitsrecht von karriere tutor® lernst du, diese komplexen Regeln zu verstehen und praktisch anzuwenden. So bist du bestens vorbereitet, um deine arbeitsrechtlichen Aufgaben im Berufsleben sicher zu erfüllen.
Was beinhaltet das Arbeitsrecht?
Das Arbeitsrecht gliedert sich in zwei Hauptbereiche: das Individualarbeitsrecht und das Kollektivarbeitsrecht.
Das Individualarbeitsrecht regelt das Verhältnis zwischen einzelnen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden. Es regelt unter anderem:
- wie Arbeitsverträge aussehen,
- welche Rechte und Pflichten beide Seiten haben,
- wie Urlaubsansprüche aussehen,
- was bei Krankheit gilt und
- wie ein Arbeitsverhältnis rechtssicher beendet werden kann.
Arbeitgebende sind beispielsweise verpflichtet, die vereinbarte Vergütung pünktlich zu zahlen und die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass die Gesundheit und Persönlichkeitsrechte der Mitarbeitenden nicht gefährdet werden. Beschäftigte wiederum müssen ihre vertraglich vereinbarte Leistung erbringen, Weisungen befolgen und mit dem Eigentum des Betriebs sorgfältig umgehen.
Das Kollektivarbeitsrecht betrifft nicht das einzelne Arbeitsverhältnis, sondern die Rechte und Pflichten ganzer Belegschaften. Es regelt die Beziehungen zwischen Arbeitgebenden, Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen, wie etwa dem Betriebsrat. Tarifverträge, die zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden geschlossen werden, sind hier besonders wichtig. Sie legen zum Beispiel fest, wie hoch die Mindestlöhne in einer Branche sind, wie viel Urlaub Mitarbeitende erhalten oder wie lang die Arbeitszeiten sein dürfen. Zusätzlich können Betriebsvereinbarungen getroffen werden, die innerbetriebliche Regelungen festlegen. Solche Vereinbarungen werden zwischen der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat ausgehandelt und gelten für alle Beschäftigten im Betrieb. Sie betreffen zum Beispiel die Arbeitszeiterfassung, also wie und wann Arbeitszeiten dokumentiert werden sollen, oder die Urlaubsplanung, etwa welche Regeln für die Urlaubsbeantragung gelten oder wie Urlaubszeiten in stark frequentierten Zeiträumen (z. B. in den Sommerferien) koordiniert werden. Auch Themen wie mobiles Arbeiten, Schichtpläne oder die Einführung neuer Software können in Betriebsvereinbarungen geregelt sein. Auf diese Weise ergänzen sie die allgemeinen gesetzlichen Vorgaben um klare, praxisnahe Regelungen, die auf die Besonderheiten des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind.
Welche Gesetze sind im Arbeitsrecht relevant?
Das Arbeitsrecht besteht aus vielen verschiedenen Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und Verträgen. Es gibt nicht ein einziges „Arbeitsgesetz“, sondern zahlreiche einzelne Regelwerke.
Wichtige Gesetze im Individualarbeitsrecht:
- Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): enthält zentrale Regeln zum Arbeitsvertrag
- Kündigungsschutzgesetz (KSchG): schützt vor sozial ungerechtfertigter Kündigung
- Arbeitszeitgesetz (ArbZG): regelt maximale Arbeitszeiten und Ruhepausen
- Bundesurlaubsgesetz (BUrlG): sichert den gesetzlichen Mindesturlaub
- Mutterschutzgesetz (MuSchG): sorgt für besondere Schutzrechte für werdende Mütter
- Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG): verbietet Diskriminierung am Arbeitsplatz
- Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG): regelt befristete Verträge und Teilzeitmodelle
- Berufsbildungsgesetz (BBiG): gilt für Ausbildungsverhältnisse
- Nachweisgesetz (NachwG): verpflichtet Arbeitgebende, Vertragsbedingungen schriftlich festzuhalten
- Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG): regelt die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
- Mindestlohngesetz (MiLoG): definiert den gesetzlichen Mindestlohn
- Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG): schützt arbeitende Jugendliche
- Bundesdatenschutzgesetz (BDSG): betrifft z. B. den Umgang mit Mitarbeiterdaten
Wichtige Gesetze im kollektiven Arbeitsrecht:
- Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG): Grundlage für die Arbeit von Betriebsräten
- Tarifvertragsgesetz (TVG): regelt das Zustandekommen und die Wirkung von Tarifverträgen
- Mitbestimmungsgesetz (MitbestG): ermöglicht die Mitbestimmung der Mitarbeitenden auf Unternehmensebene
- Wahlordnung (WO): regelt Betriebsratswahlen
Diese Vielzahl an Regelungen zeigt, wie breit und komplex das Arbeitsrecht ist. In unserer Weiterbildung lernst du, diese Gesetzesgrundlagen zu verstehen, einzuordnen und im beruflichen Alltag in deiner Rolle im Personalwesen, im Betriebsrat oder in der Unternehmensführung sicher anzuwenden. Mit vielen praxisnahen Arbeitsrecht-Fallbeispielen und verständlich aufbereitetem Fachwissen machen wir dich fit für die tägliche Arbeit mit arbeitsrechtlichen Fragestellungen.
Für wen gilt das Arbeitsrecht?
Das Arbeitsrecht gilt für alle Menschen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen: also für Arbeitnehmende ebenso wie für Arbeitgebende. Es betrifft damit nicht nur diejenigen, die angestellt sind, sondern auch Führungskräfte, Personalverantwortliche, Betriebsräte und alle, die mit der Gestaltung von Arbeitsverhältnissen zu tun haben.
Wen schützt das Arbeitsrecht?
Im Mittelpunkt steht klar der Schutz der Arbeitnehmenden. Sie gelten im rechtlichen Sinne als die schwächere Partei, da sie meist auf das Einkommen aus dem Arbeitsverhältnis angewiesen sind. Um einseitige Benachteiligungen zu verhindern, schützt das Arbeitsrecht sie vor ungerechten Kündigungen, übermäßiger Belastung, Diskriminierung sowie unzumutbaren Arbeitsbedingungen. Dabei regeln gesetzliche Vorschriften konkret, was erlaubt ist und was nicht.
Aber auch für Arbeitgebende ist das Arbeitsrecht relevant: Es schafft klare Leitlinien, damit sie rechtssicher handeln und faire Arbeitsbedingungen schaffen können. Wer sich in beiden Rollen – als Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber oder Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer – mit den rechtlichen Grundlagen auskennt, kann viele Konflikte vermeiden.
Darum lohnt sich unsere Arbeitsrecht-Weiterbildung
Das Arbeitsrecht verändert sich laufend. Neue Regelungen wie die Anhebung des Mindestlohns, veränderte Verdienstgrenzen bei Minijobs, die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen oder die Einführung elektronischer Arbeitsverträge und Nachweise zeigen, wie dynamisch dieser Bereich ist. Solche Änderungen sorgen dafür, dass aktuelles Fachwissen unerlässlich ist.
Unser Kurs im Arbeitsrecht vermittelt dir genau dieses Wissen. Du lernst, rechtliche Entwicklungen richtig einzuordnen und in der Praxis sicher anzuwenden. So vermeidest du rechtliche Fallstricke, berätst kompetent in arbeitsrechtlichen Fragen und schaffst dir eine solide Grundlage für deinen Karriereweg. Eine Weiterbildung im Arbeitsrecht bringt dir aber noch mehr Vorteile. Die Weiterbildung fördert deine persönlichen Fähigkeiten, etwa wenn es darum geht, komplexe Themen besser zu verstehen und klar zu argumentieren.
Nach dem Abschluss der Weiterbildung stehen dir viele berufliche Möglichkeiten offen. Du kannst zum Beispiel in Unternehmen unterschiedlicher Branchen arbeiten, beispielsweise in der Personalabteilung oder im Betriebsrat als beratende Ansprechperson für alle arbeitsrechtlichen Angelegenheiten. Auch Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände oder Behörden bieten Einsatzbereiche für Fachkräfte mit Arbeitsrechtskenntnissen. Die Aufgaben reichen von Vertragsgestaltung über Konfliktlösung bis hin zur Vertretung bei arbeitsrechtlichen Fragestellungen.
Kurz gesagt: Mit unserem Arbeitsrecht-Kurs bleibst du rechtlich auf dem neuesten Stand, entwickelst dich beruflich und persönlich weiter und verbesserst gleichzeitig deine Chancen auf einen sicheren Job in einem wichtigen Tätigkeitsfeld.
Das lernst du in unserer Arbeitsrecht-Weiterbildung
In der Arbeitsrecht-Weiterbildung von karriere tutor® erhältst du grundlegende Kenntnisse im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, die für deine Arbeit im Personalbereich, als Führungskraft oder im Betriebsrat unerlässlich sind. Du lernst zum Beispiel, wie Arbeitsverträge aufgebaut sind, welche Regelungen bei Kündigung und Kündigungsschutz gelten, was bei Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu beachten ist und welche Rolle die Sozialversicherung, das Betriebsverfassungsgesetz und Tarifverträge im Berufsalltag spielen. Im Folgenden erhältst du einen Überblick über alle Lerninhalte des Kurses.
Arbeitsrecht-Grundlagen
In der ersten Lerneinheit unserer Arbeitsrecht-Weiterbildung bekommst du zunächst eine Übersicht über das Arbeitsrecht. Du lernst, warum es das Arbeitsrecht überhaupt gibt und welche zentrale Rolle es im beruflichen Alltag spielt. Es sorgt für einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden. So schützt das Arbeitsrecht vor Benachteiligung, schafft Klarheit und sorgt für gerechte Bedingungen im Arbeitsleben.
Ein zentraler Bestandteil des Arbeitsrechts ist der Arbeitsvertrag. Du erfährst, welche Parteien den Vertrag schließen, welche rechtliche Bedeutung er hat und wie er im Detail aufgebaut ist.
Außerdem gehen wir auf die grundlegenden Prinzipien des Arbeitsrechts ein, etwa das Schutzprinzip oder den Grundsatz der Vertragsfreiheit. Du lernst, wie das Arbeitsrecht aufgebaut ist, welche Rolle das individuelle und kollektive Arbeitsrecht spielen und wie sie sich voneinander unterscheiden.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die sogenannte Normenpyramide. Anhand dieses Modells zeigen wir dir, wie Gesetze, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Arbeitsverträge miteinander verzahnt sind und welche Regelung wann gilt.
Diese Grundlagen geben dir einen sicheren Einstieg in das Thema Arbeitsrecht und bilden die Basis für alle weiteren Inhalte der Weiterbildung.
Einstellung von Arbeitnehmenden
In unserem Onlinekurs zu Arbeitsrecht erfährst du, worauf es bei der Einstellung neuer Mitarbeitender rechtlich ankommt. Denn schon bevor ein Arbeitsvertrag geschlossen wird, gelten bestimmte Regeln.
Du lernst, welche rechtlichen Vorgaben bei der Ausschreibung einer Stelle zu beachten sind, etwa im Hinblick auf Diskriminierung oder Gleichbehandlung. Auch das Bewerbungsgespräch birgt einige rechtliche Fallstricke: Welche Fragen zulässig sind und wo die Grenzen liegen, wird hier genau erklärt.
Ein weiterer Schwerpunkt sind die sogenannten Offenbarungspflichten. Du erfährst, wann Bewerbende von sich aus bestimmte Informationen preisgeben müssen und wann nicht. Gleichzeitig thematisieren wir, was bei Background-Checks erlaubt ist, z. B. im Hinblick auf Social-Media-Profile, polizeiliche Führungszeugnisse oder Bonitätsprüfungen.
Auch der Umgang mit Bewerbungsunterlagen wird behandelt: Wie lange dürfen sie gespeichert werden? Was muss bei Absagen beachtet werden? Schließlich gehen wir auf die rechtlichen Rahmenbedingungen von Probearbeit ein und zeigen, wie sich diese von Praktika oder einem regulären Arbeitsverhältnis unterscheiden.
Rechte und Pflichten von Arbeitsvertragsparteien
Ein Arbeitsverhältnis bringt für beide Seiten, Arbeitnehmende und Arbeitgebende, klare Rechte und Pflichten mit sich. In der Arbeitsrecht-Weiterbildung erhältst du ein grundlegendes Verständnis dafür, wie diese geregelt sind und was sie im Berufsalltag bedeuten.
Du lernst unter anderem, welche Verpflichtungen Arbeitnehmende typischerweise haben, zum Beispiel zur Arbeitsleistung, zur Verschwiegenheit oder zur Einhaltung der Arbeitszeit und Überstunden. Ebenso erfährst du, welche Rechte ihnen zustehen, etwa auf Entgelt, Urlaub, Gleichbehandlung und Schutz vor Benachteiligung oder Kündigung.
Gleichzeitig schauen wir aus Perspektive der Arbeitgebenden: Welche Verantwortung tragen sie? Dazu zählen die pünktliche Zahlung des Gehalts, die Einhaltung von Arbeitsschutzvorgaben und der respektvolle Umgang mit dem Personal. Auch das Weisungsrecht und der Umgang mit Konfliktsituationen wie Abmahnungen oder Kündigungen gehören dazu.
Urlaub, Krankheit und Mediennutzung
Im Arbeitsalltag gibt es Zeiten, in denen nicht gearbeitet wird, sei es wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen. In unserem Kurs erfährst du, welche Rechte und Pflichten in diesen Situationen gelten und wie du sie rechtlich richtig einordnest.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Urlaubsanspruch: Du lernst, wie viele Urlaubstage gesetzlich vorgesehen sind, welche Regelungen darüber hinaus gelten können und was passiert, wenn Urlaub nicht genommen wird. Ebenso gehen wir auf Sonderfälle wie den Urlaubsanspruch bei Teilzeit oder während der Elternzeit ein.
Krankheit ist ein weiterer zentraler Punkt. Du lernst, wann eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung notwendig ist, wie lange die Lohnfortzahlung durch Arbeitgebende besteht und welche Rolle die Krankenkasse übernimmt. Auch typische Fehler im Umgang mit Krankheit und Arbeitsrecht werden thematisiert.
Darüber hinaus beleuchten wir, wie Medien wie E-Mails, das Internet oder betriebliche Kommunikationsmittel im Berufsleben eingesetzt werden. Du erfährst, welche arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung gelten und wie Unternehmen die Mediennutzung regeln dürfen.
Beendigungstatbestände und Kündigungsschutz
In unserem Arbeitsrecht-Kurs setzen wir uns intensiv mit den verschiedenen Möglichkeiten auseinander, wie ein Arbeitsverhältnis beendet werden kann und was dabei rechtlich zu beachten ist.
Zunächst lernst du die unterschiedlichen Beendigungstatbestände kennen: Dazu gehören die einvernehmliche Beendigung durch eine Vereinbarung, die Kündigung durch eine der Vertragsparteien, eine mögliche Anfechtung des Vertrags sowie das automatische Ende des Arbeitsverhältnisses durch den Tod der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Kündigungsschutz. Wir behandeln sowohl den allgemeinen Kündigungsschutz als auch die drei Hauptgründe für eine arbeitgeberseitige Kündigung: betriebsbedingt, verhaltensbedingt und personenbedingt. Du erfährst, welche Voraussetzungen jeweils erfüllt sein müssen und wie Kündigungen rechtssicher ausgesprochen werden können.
Außerdem beschäftigen wir uns mit dem besonderen Kündigungsschutz, der für bestimmte Personengruppen wie Schwangere, Arbeitnehmende in Elternzeit, schwerbehinderte Menschen oder Betriebsratsmitglieder gilt.
Kollektivarbeitsrecht
In der Weiterbildung lernst du auch die Grundlagen des Kollektivarbeitsrechts kennen, das die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebenden, Arbeitnehmervertretungen und Gewerkschaften regelt. Wir erklären, wie Gewerkschaften und Tarifverträge funktionieren und welche Rolle sie im Arbeitsleben spielen, etwa bei Tarifverhandlungen oder Arbeitskämpfen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Betriebsverfassungsgesetz. Du erfährst, wie dieses Gesetz die Arbeit von Betriebsräten ermöglicht und welche Aufgaben und Rechte das Amt des Betriebsrats umfasst. Dabei zeigen wir dir auch, wie Betriebsräte und Arbeitgebende zusammenarbeiten können, um die Interessen der Beschäftigten zu vertreten.
Zudem erhältst du einen Überblick über die Rechte der unternehmerischen Beteiligung, also wie Mitarbeitende in betrieblichen Entscheidungen mitwirken können und welche Mitbestimmungsrechte ihnen zustehen. Dieses Wissen ist wichtig, um die Dynamik zwischen Arbeitgebenden, Arbeitnehmenden und deren Vertretungen besser zu verstehen und kompetent zu begleiten.
Sozialversicherungsrecht
Zusätzlich erhältst du in unserem Kurs einen Überblick über die Grundlagen der Sozialversicherung. Du lernst die wichtigsten Prinzipien kennen, die das Sozialversicherungssystem in Deutschland tragen, wie zum Beispiel die Versicherungspflicht und das Solidaritätsprinzip.
Ein wichtiger Teil ist die Absicherung bei Arbeitsunfällen. Du erfährst, wie der Schutz bei Berufsunfällen und Berufskrankheiten geregelt ist und welche Leistungen die Unfallversicherung bietet.
Darüber hinaus gehen wir auch auf die Besonderheiten der Sozialversicherung für Selbstständige ein. Hier erfährst du, welche Regelungen für sie gelten und wie sie sich freiwillig oder verpflichtend versichern können.
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