750.000 Unternehmen haben seit Beginn der Corona-Krise Anfang März Kurzarbeit angemeldet. Wenn Sie ebenfalls davon betroffen sind, dann haben wir gute Nachrichten für Sie: 


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    Nutzen Sie die Kurzarbeit als Chance und gehen Sie gestärkt aus der Krise hervor!

    Sie wollen mehr wissen zum Thema Kurzarbeit wegen Corona? Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

    • Kurzarbeit ist ein Instrument der Bundesagentur für Arbeit, mit dem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – wie jetzt in der Corona-Krise – Unternehmen vor der Insolvenz und Arbeitnehmer vor der Arbeitslosigkeit geschützt werden sollen.
    • Bei der Kurzarbeit wird die regelmäßige Arbeitszeit einzelner Mitarbeiter, Abteilungen oder der ganzen Belegschaft für eine begrenzte Zeitspanne verringert oder sogar ganz ausgesetzt.
    • Die betroffenen Mitarbeiter erhalten in dieser Zeit eine anteilige Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber für die während der Kurzarbeit festgelegte Arbeitszeit. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt zu einem gewissen Prozentsatz den ausfallenden Nettolohn. 

    • Das entscheidet Ihr Unternehmen.
    • Manche Arbeitnehmer arbeiten während der Kurzarbeit mit nur geringen Stundenkürzungen weiter, andere bleiben für einen gewissen Zeitraum ganz zu Hause.

    • Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach Ihrem Netto-Verdienstausfall.
    • Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt 60 Prozent des fehlenden Nettolohns. 
    • Bei berufstätigen Eltern mit Kindern beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des entfallenen Nettolohns. 
    • Hinweis: Am 14. Mai hat der Bundestag wegen der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Situation in der Corona-Krise eine Erhöhung des Kurzarbeitergelds beschlossen. Demnach erhalten Arbeitnehmer, deren Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent gekürzt wurde, ab dem vierten Monat 70 Prozent Kurzarbeitergeld (bzw. 77 Prozent). Ab dem siebten Monat sind es 80 Prozent (bzw. 87 Prozent). Diese Regelung ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

    • Kurzarbeit muss von Ihrem Arbeitgeber bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden.
    • Sie selbst müssen die Kurzarbeit nicht beantragen.

    • Der Arbeitgeber kann Kurzarbeit anmelden, wenn ein unvermeidbarer, vorübergehender Arbeitsausfall droht, der auf wirtschaftlichen Ursachen oder einem unabwendbaren Ereignis beruht.
    • Unternehmen können schon ab einem Arbeitsausfall von 10 Prozent Kurzarbeit beantragen.

    • Jedes Unternehmen mit mindestens einem Angestellten kann Kurzarbeit beantragen.
    • Für den öffentlichen Dienst gilt das in der Regel nicht.
    • Hinweis: Aufgrund der Corona-Krise haben sich Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften darauf geeinigt, dass auch kommunale Arbeitgeber Kurzarbeit anmelden dürfen. Dieser Tarifvertrag gilt allerdings nur bis zum 31. Dezember 2020.

    • Unternehmen können ihre Mitarbeiter nur dann in Kurzarbeit schicken, wenn sie das in einer Vereinbarung festgehalten haben.
    • Das kann zum Beispiel in einem Tarifvertrag geregelt sein oder in Form einer zusätzlichen Kurzarbeiterklausel im Arbeitsvertrag stehen.
    • Ist dies nicht der Fall, können Unternehmen die Vereinbarung mit ihren Mitarbeitern auch nachträglich treffen. Ein Anhang zum Arbeitsvertrag ist ausreichend, muss aber vom Arbeitnehmer unterschrieben werden. Sollte sich dieser weigern, kann eine sogenannte Änderungskündigung erfolgen.
    • Verfügt das Unternehmen über einen Betriebsrat, muss der Arbeitgeber mit ihm eine Betriebsvereinbarung zum Thema Kurzarbeit abschließen.

    • Voraussetzung ist, dass das Unternehmen, bei dem Sie angestellt sind, bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit angemeldet hat.
    • Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben nur Arbeitnehmer, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen.
    • Minijobber und Azubis haben in der Regel keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. 

    • Kurzarbeitergeld wird in der Regel für eine Dauer von bis zu zwölf Monaten bezahlt. 
    • Ist die wirtschaftliche Situation besonders schwierig, wie aktuell in der Corona-Krise, kann die Bezugsdauer auf bis zu 24 Monate verlängert werden.

    • Grundsätzlich können Sie auch während der Kurzarbeit Urlaub nehmen.
    • Denken Sie aber daran, dass Kurzarbeit zu einer Verkürzung des Jahresurlaubs führen kann.
    • Der Urlaub darf entsprechend der Arbeitszeit verkürzt werden. Arbeiten Sie also nur 50 Prozent, steht Ihnen auch nur die Hälfte der Urlaubstage zur Verfügung.
    • Arbeiten Sie gar nicht, entfällt auch Ihr Urlaubsanspruch.

    Warum ist die Kurzarbeit der richtige Zeitpunkt für eine Weiterbildung ?

    • Weil Sie jetzt zusätzliche freie Zeit zur Verfügung haben, die Sie sonst nicht haben
    • Weil Sie sich mit einer Weiterbildung wertvolle zusätzliche Kompetenzen aneignen können, mit denen Sie Ihren Arbeitsplatz sichern können bzw. mit denen Sie auf dem Arbeitsmarkt größere Chancen auf eine Neuanstellung haben 
    • Weil Sie jetzt die Chance haben, sich in Ruhe zu überlegen, welche beruflichen Ziele Sie noch erreichen möchten, und diese mit einer Weiterbildung angehen können
    • Weil die Bundesagentur für Arbeit bis zu 100 Prozent der Kosten Ihrer Weiterbildung übernimmt
    • Weil unsere Weiterbildungen online stattfinden und somit sicher und bequem von zu Hause aus und damit ohne Ansteckungsgefahr absolviert werden können
    Sie haben noch Fragen zum Thema Kurzarbeit wegen Corona und Weiterbildung? Dann kontaktieren Sie uns. Unser Team freut sich auf Sie!


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