Das Wichtigste in Kürze

  • Was ein Vertriebsleiter können muss: Nicht jeder gute Verkäufer ist automatisch eine gute Führungskraft. Ein Vertriebsleiter braucht spezifische Qualifikationen, darunter Teamaufbau, Strategieentwicklung, Kennzahlenanalyse und Mitarbeitermotivation.
  • Aufgaben eines Vertriebsleiters: Als Sales Manager oder Sales Director steuerst du Vertriebsprozesse, entwickelst Strategien, koordinierst Innen- und Außendienst und bist gleichzeitig direkter Ansprechpartner für Kunden.
  • Wie du Vertriebsleiter wirst: Es gibt viele unterschiedliche Kurse, die alle relevanten Teilbereiche abdecken, zum Beispiel den Zertifikatslehrgang bei der IHK oder Weiterbildungen, die du vollständig online absolvieren kannst.
  • Wie schnell der Aufstieg gelingt: Mit der richtigen Weiterbildung musst du nicht jahrelang auf einzelne Qualifikationen warten. Eine strukturierte Vertriebsleiter-Weiterbildung gibt dir alle notwendigen Kompetenzen kompakt an die Hand.

Die guten Posten an der Spitze einer Abteilung sind ja leider rar gesät und vor allem schnell vergriffen. Chancenlos bist du aber trotzdem nicht, wenn du ein Auge auf die Führungsebene geworfen hast. Vertriebsleiter werden? Ja, warum nicht? Wie das geht, ob es eine spezielle Vertriebsleiter Weiterbildung gibt und was der Mann oder die Frau an der Spitze des Vertriebs wirklich können muss, haben wir uns genauer angesehen.

Der Sahnetupfer jedes Unternehmens

Der Vertrieb ist schon eine ganz besondere Klasse im Gesamtunternehmen. Die Kirsche auf der Torte, der Fels in der Brandung oder auch schlicht das Herzstück? Das sehen natürlich vor allem Vertriebler selbst so, aber es steckt durchaus auch viel Wahres in dieser Sicht. Denn wo wird am Ende der Gewinn gemacht? Im Vertrieb! Und wo schlagen Unternehmen die Brücke zwischen Kunden und Mitarbeitern? Natürlich ebenfalls dort. Neue Vertriebskanäle erschließen, den digitalen Wandel mittragen, aber gleichzeitig keine distanzierte Anonymität zum Kunden aufbauen. Und heute zunehmend auch ein gutes Stück Emotionalität in den Verkauf bringen – all das wird im Vertrieb gefordert. Und an dessen Spitze natürlich vom Vertriebsleiter, der das ganze Herzstück zusammenhält, verlangt.

Vertriebler mit Vertriebsleiter-Weiterbildung = Führungskraft?

Sieht man sich die Bedeutung des Vertriebs einmal von dieser Warte aus an, wird doch eines klar: Der Vertriebsleiter hat ordentlich was zu tun. Darum muss diese Position auch sehr gewissenhaft vergeben werden. Nicht jeder, der gut verkaufen kann, kann den Verkauf auch gut leiten. Und nicht jeder Dienstälteste im Team erwirbt automatisch das Anrecht auf diese Stelle. Es sind schon bestimmte Qualifikationen, die ein Verkaufsleiter mitbringen sollte. Zum Beispiel:

  • Vertriebsteams aufbauen
  • Kennzahlen prüfen und festlegen
  • Vertriebsprozesse optimieren
  • Marketingstrategien erkennen und anleiten
  • Vertriebsstrategien entwickeln
  • Ziele definieren
  • Innen- und Außendienst steuern
  • verkaufsfördernd präsentieren und argumentieren
  • Mitarbeiter motivieren und anleiten

Nun gibt es für die verschiedenen denkbaren Einzelbereiche natürlich tolle Qualifikationen. Zahlen richtig auswerten und Veränderungsprozesse überwachen und antreiben, zum Beispiel können Mitarbeiter mit einer Six-Sigma-Weiterbildung hervorragend.

Wohingegen ordentliche Präsentationstechniken auch nicht vom Himmel fallen, sondern Stück für Stück erlernt werden sollten. Im Umkehrschluss hieße dies aber, dass der Weg vom Vertriebler zum Vertriebsleiter Jahre dauern müsste, bis jede wichtige Einzelqualifikation erworben wäre. Außer es gäbe sie doch, die Vertriebsleiter-Weiterbildung, die all diese Teilbereiche abdeckt.

Das sind die Aufgaben eines Vertriebsleiters

Du hast dich sicherlich schon gefragt, was macht man denn als Vertriebsleiter. Man bezeichnet den Vertriebsleiter auch als „Sales Manager“ oder „Sales Director“. Er ist auf der mittleren Managementebene für die Führung lokaler Unternehmen verantwortlich. Die Aufgabe in der Führungsposition des Vertriebsmanagers ist es, die Fähigkeiten der Vertriebsmitarbeiter bzw. Verkäufer zu kennen und zu erkennen. Denn nur, wenn der Sales Director gutes Personal unter sich hat, das als Team funktioniert, kann er erfolgreich sein.

Zu den Aufgaben des Vertriebsleiters zählt die Entwicklung verschiedenster Strategien für den Betrieb innerhalb des Unternehmens. Doch damit die Vertriebsstrategien im Unternehmen erfolgreich sein können, müssen sie für alle Vertriebsmitarbeiter klar definiert sein.

Der Sales Manager hat außerdem die Steuerung des Vertriebes unter sich und ist verantwortlich für die Koordination der Vertriebsprozesse.

Anders als beim Marketing steht der Vertriebsleiter auch im unmittelbaren Kontakt mit dem Kunden. Er muss also auch das gewisse Gespür für den Kunden mitbringen, das man so auf keiner Verkäuferschule lernt. Hauptziel ist es, sein Produkt oder seine Dienstleistung an den Kunden zu bringen. Deswegen muss der Vertriebsleiter seine Verkäufer schulen und motivieren können.

Vertriebsleiter Weiterbildung schnell oder langsam?

Ohne konkrete Weiterbildungsempfehlung bliebe an dieser Stelle wohl nur ein klassisches, motivierendes Schlusswort wie „Du schaffst das schon!“ oder „Steter Tropfen höhlt den Stein“, verbunden mit der Aussicht, dass du dich allein durch Ausdauer und Zeit Schritt für Schritt in Richtung Vertriebsleitung entwickelst. Es gibt jedoch auch einen effizienteren Weg: gezielte Weiterbildungen, die dich schneller und strukturierter auf diese Rolle vorbereiten.

Wenn dich dieser Ansatz anspricht, lohnt es sich, entsprechende Programme genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Fokus stehen dabei Inhalte wie Kennzahlenanalyse, Teamaufbau, Mitarbeiterführung, Kundenbindung und überzeugende Vertriebsargumentation – also genau die Kompetenzen, die erfolgreiche Vertriebsleiter auszeichnen. Im Grunde handelt es sich um ein kompaktes Wissenspaket, das die wichtigsten Elemente moderner Vertriebsführung bündelt.

Ein zusätzlicher Vorteil vieler aktueller Weiterbildungsangebote ist, dass sie häufig komplett digital aufgebaut und damit flexibel in deinen Alltag integrierbar sind – im Gegensatz zu klassischen Präsenzschulungen. Wer also einen schnellen, zeitgemäßen Weg in die Vertriebsleitung sucht, findet hier eine attraktive Option.

Natürlich kannst du dich auch auf traditionelle Weise weiterentwickeln, Erfahrungen sammeln und dein Netzwerk ausbauen und zu einem späteren Zeitpunkt gezielt in Weiterbildung investieren. Beide Wege können zum Ziel führen, entscheidend ist, welcher am besten zu deiner Situation passt.

Schneller aufsteigen

Wie schnell oder langsam der Aufstieg gelingt, ist nicht immer steuerbar, aber in die richtige Richtung lenken können wir doch eigentlich alle. Und wenn Weg und Ziel schon so gut zusammenpassen, wie eine Vertriebsleiter-Weiterbildung und dein potenzieller neuer Job an der Spitze, darfst du das gerne zumindest als Wegweiser verstehen. So oder so wünschen wir dir viel Erfolg auf dem Weg nach oben!