10 Argumente für eine Weiterbildung, die jeden Chef überzeugen

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Die 10 besten Argumente für eine Weiterbildung, die jeden Chef überzeugen

Weiterbildungen sind für die meisten deutschen Unternehmen sehr wichtig. Gemäß einer repräsentativen Untersuchung von Bitkom Research zur Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt  stufen rund 90 % der Befragten den Stellenwert der Weiterbildung für ihre Mitarbeiter als sehr hoch ein. Rund 54 % planen, die Ausgaben für Weiterbildungen in diesem Jahr sogar zu erhöhen. Dass Weiterbildungen der Mitarbeiter wichtig sind, scheint also nicht die Frage zu sein. Nur manchmal bleibt im Fortbildungsplan neben allen gesetzlichen Pflicht-Fortbildungen und gemeinsamen Schulungen für das ganze Team wenig Spielraum für individuelle Maßnahmen, die sich der einzelne Mitarbeiter wünscht. Wenn du eine bestimmte Fortbildung machen möchtest und auf Unterstützung deines Vorgesetzten hoffst, brauchst du deshalb gute Argumente. Zehn haben wir für dich zusammengestellt.

 

Top-Argumente für Weiterbildung finden

Auch wenn dein Vorgesetzter weiß, wie wichtig Weiterbildungen  für die Mitarbeiter sind, hat auch er klare Budget-Grenzen, innerhalb derer er sich bewegen muss. Um die Chancen zu erhöhen, dass er deinem Weiterbildungswunsch nachkommt, spielt es deshalb eine große Rolle, wann du nach der Maßnahme fragst. Du kannst dich hierbei gut an den Jahresplanungen orientieren. Wenn du weißt, wann die Fortbildungspläne für das kommende Jahr geschrieben werden, bitte rechtzeitig vorher um einen Gesprächstermin, um deinen Wunsch nach einer bestimmten Weiterbildung zu äußern. Rechtzeitig vorher bedeutet im besten Fall dann, wenn noch nicht alle Weiterbildungen gebucht worden sind. Sobald der Gesprächstermin steht, gilt es, deinen Chef zu überzeugen. Und dies gelingt am besten, wenn du ihm nicht nur von deinem Wunsch erzählst, sondern auch vom Nutzen der gewünschten Weiterbildung. Wie das geht, zeigen wir dir.

 

Argument 1: Weiterbildung erhöht Know-how im Unternehmen

Welcher Nutzen kann deinen Chef davon überzeugen, dir eine Weiterbildung zu bezahlen? Zum Beispiel der, dass dein neu erworbenes Wissen gleichzeitig auch neues Know-how für das Unternehmen bedeutet. Denn, wenn du eine verbesserte Expertise hast, kommt diese auch deinen Kollegen zugute. Ein Argument, das dein Chef nicht widerlegen kann.

 

Argument 2: Weiterbildung erhöht das Verbesserungsmanagement

Wenn du ein verbessertes Know-how hast, bist du in der Lage, ganz neue Impulse zu setzen. Vielleicht gibt es in deinem Unternehmen ineffiziente  oder kostspielige Abläufe, die optimiert werden könnten. Wer, wenn nicht du mit deinem neuen Know-how, könnte hier gute Impulse geben? Die Verbesserung angestaubter oder schlichtweg nicht effizienter Prozesse wird dein Chef sicher befürworten. Denn sie geht Hand in Hand mit dem nächsten Argument:

 

Argument 3: Weiterbildung ist eine nachhaltige Investition

Weiterbildungen sind in den Augen deines Chefs zunächst ein Kostenfaktor. Stelle heraus, dass Weiterbildungen keineswegs nur eine Ausgabe, sondern immer eine wichtige Investition für das Unternehmen sind. Denn die neuen Kenntnisse, die du erwerben wirst, machen dich selbst in deiner täglichen Arbeit effizienter und erhöhen die Qualität deiner Vorschläge. Das wiederum ermöglicht es dem ganzen Unternehmen, bessere Prozesse zu etablieren und diese nachhaltig zu verbessern. Es ist wie bei einem Getriebe: Wenn ein Rädchen klemmt und einfach nicht geschmiert wird, hakt es. So ist es auch, wenn kein frisches Wissen ins Unternehmen kommt. Dafür zu sorgen, dass Mitarbeiter sich weiterbilden, ist also eine Investition, die sich langfristig lohnt.

 

Argument 4: Weiterbildung ist günstiger als keine Weiterbildung

Wenn du schon beim Thema Geld bist, kannst du das vorherige Argument noch verstärken. Denn Weiterbildungen sind immer günstiger als keine Weiterbildungen. Warum? Weil veraltetes Wissen

  • Prozesse verlangsamt,
  • Entwicklungen hemmt und
  • Mitarbeiter frustriert.

 

Argument 5: Eine individuelle Weiterbildung nützt dem ganzen Team

Das große Aber von Vorgesetzten, die von ihren Mitarbeitern nach einzelnen Weiterbildungen gefragt werden, ist, dass man ja niemanden bevorzugen und nicht jeden Wunsch erfüllen könne. Wenn du ihn davon überzeugen kannst, dass deine Weiterbildung nicht nur dir als Einzelperson nützt, sondern dem ganzen Team Vorteile bringt, erhöhst du deine Chancen auf eine Zustimmung deutlich. Biete zum Beispiel an, das neue Know-how nach der Schulung an deine Kollegen weiterzugeben, damit das neue Wissen möglichst breit im Unternehmen gestreut wird.

 

Argument 6: Weiterbildung entlastet den Chef

Dieses Argument ist eines der besonders vielversprechenden. Welcher Vorgesetzte wüsste es nicht zu schätzen, wenn er entlastet werden könnte? Zeige deinem Chef deshalb mögliche Szenarien auf, in denen er selbst seinen unmittelbaren Nutzen aus deiner geplanten Weiterbildung zieht. Wärst du nach der Maßnahme beispielsweise in der Lage, ihn bei einer seiner Aufgaben tatkräftig zu unterstützen? Dann nutze das als Argument während des Gesprächs.

 

Argument 7: Weiterbildung senkt Fehlzeiten

Vorsicht, denn ähnlich wie bei Argument 3 braucht auch dieser Grund, deine Weiterbildung zu genehmigen, ein wenig Vorarbeit. Denn was sieht dein Chef? Erst einmal, dass du wegen der Weiterbildung bei der Arbeit fehlen wirst. Halte im Gespräch deshalb unbedingt die Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu Arbeitsqualität und wirtschaftlichem Erfolg bereit. Denn sie besagt, dass Mitarbeiter, die sich regelmäßig weiterbilden, im Schnitt sechs bis sieben Fehltage weniger haben als solche, die keinerlei Maßnahmen in Anspruch nehmen. Wenn das kein Argument ist, welches dann? Wenn du weißt, dass dieses Argument deinem Chef besonders wichtig ist, erkundige dich im Vorfeld auch, ob deine Weiterbildung nicht auch berufsbegleitend absolviert werden kann. In diesem Fall könntest du dieses Argument deines Chefs direkt entkräften, weil keine Fehlzeiten während der Arbeit entstehen.

 

Argument 8: Weiterbildung hat Alleinstellungsmerkmal

Nach Argument 7 kommt üblicherweise der Einwand, dass ja sehr wohl in Weiterbildungen investiert werde, aber eben nicht in deine favorisierte. Du kannst diesem Einspruch den Wind aus den Segeln nehmen, indem du deine Wunschmaßnahme vorher eingehend analysierst. Finde mindestens einen wichtigen inhaltlichen Punkt heraus, den nur deine Weiterbildung vermitteln kann, und nenne diesen. Wenn der besondere Nutzen einer ist, von dem auch das Team profitiert, erhöhst du deine Erfolgschancen auf ein Ja deines Chefs.

 

Argument 9: Weiterbildung erhöht die Mitarbeiterbindung

Letztlich erhöht es deine Zufriedenheit, wenn dein Vorgesetzter dich ernst nimmt und deine Weiterbildung genehmigt. Und zufriedene Mitarbeiter sind ein wichtiger Grundstein jedes erfolgreichen Unternehmens. Für deinen Chef lohnt sich das gleich doppelt, denn zufriedene Mitarbeiter, deren Talente gefördert werden, bleiben einem Unternehmen deutlich wahrscheinlicher treu. Und dass Mitarbeiterbindung aktive Kostensenkung ist, weil fortlaufendes Recruiting und neue Einarbeitungen auf einem niedrigen Level bleiben, versteht sich von selbst.

 

Argument 10: Weiterbildung stärkt das Unternehmensimage

Letztlich strahlen zufriedene Mitarbeiter und ein erfolgreiches Unternehmen genau diesen Erfolg auch nach außen aus. Weiterbildungen stärken also aktiv das Image des Unternehmens und verbessern das Employer-Branding. Vorteile, die sich dein Chef sicher nicht entgehen lassen möchte.

 

Weiterbildung erfragen – werde aktiv

Nun hast du zehn sehr gute Argumente, um deinen Chef von einer Weiterbildung zu überzeugen. Jetzt ist es an dir, aktiv zu werden und das Gespräch zu suchen. Bereite dich gründlich vor, studiere deine Wunsch-Weiterbildung genau und gehe aktiv den ersten Schritt. Viel Erfolg dabei!

 

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