3 Expertentipps für Aufbau und Pflege deiner Community

3 Expertentipps für Aufbau und Pflege deiner Community

Communitys, also eine Gruppe von Followern eines Unternehmens, galten lange Zeit als nice to have, aber nicht unbedingt nötig. Doch mittlerweile sind sie längst zum wichtigen Erfolgsfaktor von Unternehmen avanciert. Hol dir hier die drei besten Tipps für Aufbau von und Umgang mit deiner Community!

 

Tipp 1: Nimm Communitys ernst

Eine Community aufzubauen und zu pflegen ist heute kein nettes Service-Goodie für Kunden mehr, sondern eine echte Existenzsicherung. Wer das heute vernachlässigt, lässt sich folgende Vorteile von Communitys entgehen:

  • Community als Markenbotschafter: Je mehr Menschen von dir und deinem Unternehmen begeistert sind, umso mehr potenzielle Verbreiter positiver Erfahrungsberichte und Rezensionen hast du. Wie wertvoll ehrliche Kundenrezensionen sind, dürfte außer Frage stehen. Investierst du also Zeit und Aufmerksamkeit in deine Kunden und Interessenten, machst du sie zu Followern und schließlich zum Bestandteil deiner starken Community. Das spart dir auf Dauer Zeit und Budget, denn jeder ehrlich begeisterte Kunde, der für dich und dein Angebot wirbt, erspart dir teure Werbung.

 

  • Community als Reichweitensteigerung: Der zweite Vorteil ist die logische Folge des ersten. Je mehr Menschen sich deiner Community anschließen, umso größer wird auch deine Reichweite. Wichtig: Du steigerst durch Communitys deine organische Reichweite und musst nicht auf eine bezahlte Reichweite setzen.

 

  • Community als Produktverbesserer: Planen ist die eine Sache, doch wie gut ein Produkt schließlich ankommt und wie positiv oder negativ der Markt es aufnimmt, lässt sich vorab nur schwer prognostizieren. Auch hier helfen aktive Communitys, indem sie Rückmeldungen, Erfahrungsberichte und Wünsche ans Unternehmen herantragen und dir so ganz nebenbei sagen, was du bei der Produktion berücksichtigen solltest. Außerdem sind Follower die wohl beste Quelle für Verbesserungspotenziale bei bereits bestehenden Produkten und Dienstleistungen.

 

Tipp 2: Bau Communitys richtig auf

Eine aktive Followerschaft ist unfassbar wertvoll. Doch um diese aufzubauen, braucht es einen langen Atem. Besonders wichtig sind diese Punkte:

  • Community-Aufbau als Marathon sehen: Einmal nett auf eine Kundenanfrage zu antworten ist Kundenservice, aber noch kein Community-Aufbau. Doch es ist ein erster Schritt. Wenn du eine aktive Followerschaft aufbauen möchtest, brauchst du Geduld und viele solcher kleinen Schritte.

 

  • Dialoge statt Monologe führen: Eine Community profitiert von einem sozialen Miteinander auf Augenhöhe. Es bringt also wenig, wenn du lediglich deine Positionen und Meinungen kundtust und darauf wartest, dass dir jemand zustimmt. Frage nach der Meinung deiner Kunden, binde deine Follower mit ein, führe Umfragen durch; kurzum: Setze auf Dialog statt Monolog.

 

 

Tipp 3: Kümmere dich um deine Community

Wenn du viel Zeit und Arbeit investierst und eine gute Community aufgebaut hast, ist bereits ein großer Schritt getan. Doch Community-Management bedeutet dranzubleiben und die aufgebauten Follower im Blick zu behalten. Wichtig ist:

  • Sei bei Konflikten aktiv statt abwartend: Je mehr Menschen sich in einer Gruppe zusammenschließen, umso größer wird auch das Konfliktpotenzial. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Wichtig ist nur, wie du als Moderator einer Gruppe oder Ansprechpartner einer Community darauf reagierst. Versuche bei jedem Konflikt zeitnah zu reagieren und die verschiedenen Parteien nicht sich selbst zu überlassen. Am Ende bietet jeder Konflikt die Chance, eine Verbesserung zu erzielen und dich als zuverlässigen Ansprechpartner zu positionieren.

 

  • Setze auf Relevanz: Es ist wichtig, dass du deine Community regelmäßig mit Inhalten versorgst. Doch noch wichtiger als diese Regelmäßigkeit ist der Punkt Relevanz. Achte darauf, nur Themen auszuwählen, die deine Zielgruppe interessieren und mit denen deine Follower interagieren können. Denn wenn du mehrere belanglose und resonanzarme Postings machst, werden viele Follower die Community verlassen, weil du ihnen nichts Interessantes bietest. Im Zweifelsfall gilt daher: Relevanz vor Frequenz.

 

  • Wertschätze das entgegengebrachte Vertrauen: Menschen mögen den persönlichen Austausch und interagieren gerne in Gruppen miteinander. Doch sie merken es auch, wenn du als Unternehmen ihr Vertrauen und ihre Zeit nicht wertschätzt. Geh deshalb achtsam mit deiner Community um, wähle die Themen mit Bedacht und bedanke dich regelmäßig für die aktive Beteiligung. So erhöhst du die Freude am Austausch und stärkst das Fundament deiner Community.

 

Es ist nie zu früh für eine Community

 

Es ist nie zu früh für eine Community

Es lohnt sich wirklich nachhaltig, Zeit und Arbeit in den Aufbau und die Pflege einer Community zu investieren. Ein zu früh gibt es dabei nicht und auch kleine Unternehmen und Selbstständige können sich zeitnah relevantes Wissen zum Community-Marketing aneignen und mit dem Aufbau beginnen. Denn kaum ein Instrument ist heute so mächtig wie das aktiver und mit dir interagierender Kunden und Interessenten. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Aufbau deiner eigenen Community!

 

Wenn du mehr wissen möchtest, haben wir noch einen Bonus für dich!

Alexander Scheibner – Dozent bei karriere tutorAm 21. März findet der Livestream zum Thema Community Management mit Community-Experte Alexander Scheibner statt.

Sei dabei und hol dir seinen wichtigen Input oder stell ihm live deine Fragen.

 

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