Use it or lose it: schweißtreibende Gedächtnistrainingsübungen

Mann lernt am Schreibtisch

Ein gutes Gedächtnis ist nicht angeboren: Gute Merkfähigkeit und Gedächtnisleistung können und sollten Sie trainieren. Denn „use it or lose it“ gilt nicht nur für Ihre Muskeln, sondern auch für Ihre grauen Zellen. Wenn die folgenden Gedächtnistrainingsübungen Sie zum Schwitzen bringen, dann wissen Sie, dass Sie etwas Gutes für Ihr Gedächtnis getan haben.

 

Automatismen durchbrechen

Viele alltägliche Tätigkeiten spulen Sie automatisch ab und denken gar nicht mehr darüber nach, was Sie da eigentlich tun. Das ist bequem und spart Ihrem Hirn Denkarbeit. Aber wie beim Sport führt auch beim Gedächtnistraining nur Anstrengung zum Erfolg.

Warum daher den eigenen grauen Zellen nicht mal etwas mehr zu tun geben?

Dazu müssen Sie nicht gleich ein Studium der Quantenphysik beginnen. Schon mit kleinen Denkaufgaben, die die Automatismen Ihres Alltags durchbrechen, können Sie Ihr Gedächtnis trainieren:

Den Weg zum Bäcker, zum Einkaufen oder Ihre gewohnte Jogging-Route kennen Sie sicher in- und auswendig. Jetzt überlegen Sie mal, wie häufig Sie jeweils auf diesen Wegen abbiegen oder wie viele Kreuzungen Sie überqueren müssen. Wenn das noch zu einfach ist: Wie viele Halteverbots- oder Vorfahrt-Achten-Schilder begegnen Ihnen dabei? Überprüfen Sie Ihre Erinnerungsleistung bei der nächsten Fahrt oder beim nächsten Marsch dorthin – und vor allem auch dann, wenn Sie wieder zu Hause sind. Alternativ variieren Sie Ihre Wegstrecken ab und an. Auch das trainiert Ihr Gedächtnis.

 

Bewusst auf Merkzettel und Hilfsmittel verzichten

Auch wenn es erst einmal Überwindung kostet: Versuchen Sie doch einfach mal, auf eine schriftliche Einkaufsliste zu verzichten oder die Telefonnummern Ihrer Freunde nicht einfach aus dem Speicher des Telefons zu wählen. Gerade für das Auswendiglernen gibt es nützliche Methoden wie die Loci-Methode, mit der Sie sich sehr viel auf einmal merken können – selbst lange Listen.

 

Machen Sie etwas mit links

Eine weitere einfache Methode, mit der Sie Ihr Gehirn auf Trab halten können: Nehmen Sie beim Zähneputzen oder einer anderen routinierten Tätigkeit als Rechtshänder einfach mal die linke Hand bzw. als Linkshänder die rechte. Dabei werden andere Gehirnregionen beansprucht und Sie werden nach einiger Zeit feststellen, dass Sie auch mit dieser Hand immer geschickter werden. Ihr motorisches Gedächtnis verbessert sich dadurch. Ein wirklich bemerkenswerter Nebeneffekt, oder?

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