Deinen Lernplan kannst nur du selbst anlegen. Schließlich weißt du am allerbesten, was du bis wann draufhaben willst und wie viel Zeit du an welchen Tagen dafür investieren möchtest. Es gilt dabei, zwei Dinge in Einklang zu bringen: den Lernstoff und die Lernzeit.
1. Verschaffe dir erst einmal einen Überblick
Zuallererst solltest du festhalten, wie viele Wochen dir bis zur Prüfung bleiben und wie viele Stunden du pro Woche lernen willst. Außerdem definierst du dein Lernziel: Du listest die Fachgebiete und Themenbereiche auf, die du beackern willst, und welche Teilaufgaben dort jeweils anfallen. Am besten so detailliert wie möglich: Musst du Formeln auswendig lernen? Skripte lesen? Alte Prüfungsfragen durchgehen? Und wie viel Zeit veranschlagst du jeweils dafür?
2. Teile den riesigen Berg in deinem Lernplan in kleine Teile auf
Als Nächstes gliederst du den gesamten Lernstoff in einzelne, in sich geschlossene Lerneinheiten. Große Themen unterteilst du in logische Unterthemen. So kannst du auch umfangreichen Stoff bewältigen. Jede einzelne Lerneinheit bringt dich deinem Lernziel näher!
3. Strukturiere die Inhalte nach Priorität
Die entscheidenden Kriterien sind Wichtigkeit, Schwierigkeit und Lernaufwand. Solltest du beispielsweise schon Informationen zu den konkreten Prüfungsinhalten haben, sind diese Themen besonders relevant. Aber auch Inhalte, die dir schwerer fallen, gehören ganz oben auf die Liste. Der Grund: Hier ist der Lernaufwand größer. Deshalb solltest du für diese Themen besonders viel Zeit einplanen.
4. Teile deine Lernzeiten im Lernplan ein
Nachdem du den Lernstoff nun gesichtet, unterteilt und priorisiert hast, kannst du deine Lernzeiten einteilen. Nach Wochen oder Tagen? Wie genau du vorgehst, bleibt dir überlassen. Der Plan sollte vor allem deinen Bedürfnissen und deinem Lerntyp entsprechen. Und er ist auch nicht in Stein gemeißelt: Wenn du während des Lernens beispielsweise merkst, dass du zu anderen als den vorgesehenen Uhrzeiten leistungsfähiger bist, dann passe den Plan entsprechend an.
Vergiss die Pausen nicht!
Wenn du deinen Lernplan erstellst, solltest du unbedingt genug Pausen einplanen. Schließlich musst du deinem Gehirn auch mal eine Erholung gönnen. Außerdem stehen während der Lernphase vielleicht auch andere Aufgaben an, die du nicht vernachlässigen darfst. Eventuell hast du ja außerdem noch eine Familie zu versorgen oder einen Vollzeitjob? Also: Kalkuliere großzügig, packe den Lernplan nicht zu voll und plane Puffer ein, damit sich kein Zeitdruck aufbaut!