Konzentration bedeutet, dass du deine ganze Aufmerksamkeit bewusst auf eine Sache richtest, ohne dich ablenken zu lassen. Im Dorsch-Lexikon der Psychologie wird Konzentration wie folgt definiert:
„Konzentration ist die Fähigkeit, Handlungen absichtsvoll zu steuern und ihre Ausführung zu kontrollieren (Handlungskontrolle). Im Alltag ist ein Mensch dann konzentriert, wenn er absichtsvoll das – und nur das – tut, was er sich zu tun vorgenommen hat.“
Zwar wird Konzentration oft mit Aufmerksamkeit gleichgesetzt, aber tatsächlich ist Konzentration eine Form der (intensiven) Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit bedeutet, dass du deine Sinne auf etwas richtest, du nimmst etwas wahr und bist dir dessen bewusst. Konzentration geht einen Schritt weiter. Beim Konzentrieren fokussierst du deine Aufmerksamkeit gezielt und über einen längeren Zeitraum auf eine bestimmte Aufgabe, ohne dich ablenken zu lassen.
Konzentration ist die Grundlage dafür, dass du Informationen effektiv aufnimmst, verarbeitest und langfristig speicherst. Ohne die Merkfähigkeit, also die Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, wird Lernen zu einer großen Herausforderung – ob in der Schule, in der Ausbildung, im Studium oder im Job. Wenn du beispielsweise eine Hausarbeit schreibst, ein wichtiges Projekt auf der Arbeit abschließen musst oder für eine Prüfung lernst, klappt das besser, wenn du mit vollem Fokus dabei bist. Wenn du dich wirklich auf die eine Sache konzentrierst, kommst du schneller voran und arbeitest effektiver.