We change the Game: das kt-Team-Lead-Treffen 2018 auf Mallorca

Teamlead Meeting Mallorca – karriere tutor

 

Im April ging es für die kt-Teamleads zum gemeinsamen Workshop nach Mallorca. Warum sie sich gerade dort trafen, was dieser Workshop bezwecken sollte und welche entscheidenden Learnings die Teamleitungen daraus mitnehmen konnten, erzählt euch unsere Social-Media-Managerin Merve, die für euch dabei war.

 

 

Teamlead-Treffen auf Mallorca. Aber warum Mallorca?

Was fällt uns ein, wenn wir an Mallorca denken? Meistens Sonne, Strand und Meer. Dass es aber um viel mehr gehen sollte, merkten die Teamleads von karriere tutor® schnell. Denn das Treffen vom 15. bis 17. April 2018 sollte vor allem dazu dienen, miteinander und voneinander zu lernen. Und gemäß unseres #kttribes auch darüber nachzudenken, was Führen auf Augenhöhe eigentlich konkret bedeutet.

Um diesen Perspektivwechsel zu wagen, kam der Ortswechsel genau recht. Denn unser Arbeitsalltag ist meist geprägt von regelmäßigen Offline- und Online-Meetings, Jour-Fixes oder Sprints, egal wie man sie auch nennt. Meistens sind sie schnell erledigt und haben einen klaren Ablauf. Kurze Statements zum aktuellen Stand der Arbeit, News und Ankündigungen, jeder hört aufmerksam zu und notiert fleißig mit. Und schon entsteht eine neue Liste an weiteren To-Dos und wir stecken wieder mitten in der Umsetzung. So gut Umsetzung auch ist und so sehr wir sie im Team schätzen – genau hier sollte der Ortswechsel einen Bruch schaffen und uns bewusst näher an unsere Grundlagen heranlassen. Deshalb also Mallorca. Die Location war dabei eine ganz besondere, denn die Geschäftsführer luden ins wunderschöne Hilton Sa Torre in Llucmajor ein. Genau hier sollte es also um den Gedanken des #kttribes und die Prinzipien der Unternehmenskultur gehen.

 

Was bedeutet Teamlead für kt?

Die Tage auf Mallorca standen gewissermaßen unter dem Motto “vice versa”, also wie sieht das alles eigentlich aus, wenn wir es mal aus einer anderen Perspektive betrachten? Meist geht es um die Erwartungen des Arbeitgebers. Doch was erwarten die Mitarbeiter von den Arbeitgebern? Gibt es auch hierfür regelmäßige Meetings? Darüber wird in vielen Unternehmen kaum nachgedacht. Da für karriere tutor® aber beide Seiten wichtig sind, wollten wir genau hier ansetzen.

Was erwartet man sich generell als Mitarbeiter von seinem Arbeitgeber? Einen fix ausgezahlten Lohn, gute Arbeitsbedingungen, Deckung der Grundbedürfnisse, eine Gehaltserhöhung und klare Arbeitsstrukturen vielleicht. Was hat ein Teamlead nun damit zu tun? Sehr viel, denn der Teamleiter fungiert als Schnittstelle zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern und sorgt dafür, dass Bedürfnisse beider Seiten erfüllt werden. Sowohl die vom Arbeitgeber, der eine gute Leistung erwartet, als eben auch die der Mitarbeiter. Um diese elementare Rolle auszufüllen, braucht ein Teamlead starke Kompetenzen: gute Führungsqualitäten, hervorragende Kommunikationsfähigkeiten, emotionale Intelligenz und Empathiefähigkeit. Diese Skills zu fördern ist die Aufgabe der Geschäftsführung, denn genau sie ist das beste Vorbild für die Teamleads bzw. sollte es sein.

 

Laufen, trainieren, voneinander lernen: 3 intensive Tage

Nach der Anreise begann das Teamlead-Treffen mit einem gemeinsamen Fotoshooting. Wer war alles gekommen und wie fand das Team zusammen? Da die meisten sich im Alltag nur über den Bildschirm sehen, war das der erste Schritt unmittelbar ins Teamgefühl einzusteigen. Von Make-Up bis Hairstyling war alles perfekt vorbereitet. Und nach dem Shooting stand dann erst einmal gemeinsamer Sport auf der Mallorca-Agenda. Es ging auch hier erst einmal darum, den Teamspirit aufzufrischen und gemeinsam als das anzukommen, was wir waren: das kt-Team, das viel bewegen möchte – in diesem Fall sogar wortwörtlich uns selbst.

 

Vortrag von Stephan Vuckovic

 

Sonntag, 15.4.2018: Triathlet Stephan Vuckovic

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführer Andrea Fischer, Oliver Herbig und Marc Bachmann ging es los. Und der Start sollte ein ganz besonderer werden. Der deutsche Triathlon Athlet Stephan Vuckovic erklärte in seinem Vortrag, warum Sport keine Randnotiz war, sondern tatsächlich sehr gut zu einem Teamlead-Treffen passte. Sein Vortrag stand ganz unter dem Motto “In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.”

Denn wie fühlt man sich als Mensch, wenn man sich nicht wohlfühlt? Sowohl mentale als auch körperliche Fitness sind für den individuellen Erfolg entscheidend. Wer etwas im eigenen Leben oder gar auf der Welt verändern will, muss zuerst bei sich selbst starten.Genau das galt nicht nur für den Sport, sondern ist generell einer der Grundsätze der #kttribe-Mentalität. Wenn wir einmal reflektieren, was wir noch besser machen und womit wir aufhören oder gar neu starten können, sehen wir, dass wir immer Möglichkeiten und Chancen haben. Dass es immer Luft nach oben gibt. Dass wir uns aber immer auch im Gesamten sehen müssen: physisch und psychisch. Und dass unser Wohlbefinden auf andere abfärbt. Wenn wir gut zu uns sind, fühlen wir uns gut und können auch ein Team gut führen. Oft wird aber genau das vernachlässigt.

 

Vorbilder beginnen bei sich selbst

Wie förderlich wäre es, wenn der Arbeitgeber an die Mitarbeiter denkt, wenn sie es selbst zu wenig tun? Was, wenn der Arbeitgeber von sich aus anbietet, an einem Vitalprogramm teilnehmen zu können? Genau das wird der Weg von karriere tutor® im laufenden Jahr sein und Stephan Vuckovics Einleitung war der gelungene Auftakt dieser Bewegung.

Er erzählte von sich selbst als echtes Testimonial, von Fehlern, die er gemacht hatte, von Reaktionen aus seinem Umfeld, als er an einem Marathon teilnehmen wollte und stand heute als das positive Resultat all seiner Bemühungen und sportlichen Leistungen vor uns. Immer wieder betonte er, dass auch er nicht immer diese Kondition und körperliche Fitness hatte, wie heute. Aber was es für einen Effekt hat, sich endlich mal Gedanken um die eigene Gesundheit zu machen. Heute geht es uns vielleicht gut, aber was ist morgen? Überlegungen wie “die paar Kilos zu viel sind nicht schlimm” oder “der leicht erhöhte Blutdruck macht schon nichts” wurden auf den Prüfstand gestellt, weil es eben sehr wohl einen Unterschied macht. Jeder Tag zählt und jedes Individuum bewirkt etwas in der Gesellschaft. Nur eine gesunde Gesellschaft ermöglicht uns allen eine gesunde und nachhaltige Zukunft. Im Endeffekt sind wir also nicht nur für unsere “paar Kilos” verantwortlich, sondern für weitaus mehr und sollten stets vorausdenken.

 

Die eigene Motivation finden

Was groß klingt, kann im kleinen Rahmen beginnen, zum Beispiel in der eigenen Familie. Stephan Vuckovics Worte waren hier sehr berührend. Er sagte: “Ich bin in einem etwas späteren Alter als der Durchschnitt Vater geworden. Was mich in meinen Fitnesszielen vorantreibt ist es, mit meinem Sohn auch im hohen Alter aktiv und gesund leben zu können. Ich will gesund sein, um mehr mit ihm erleben zu können.”

Wenn das keine starke Motivation ist, was dann? Über Sport, Ernährung und Gesundheit hören und lesen wir sicherlich im Überfluss. Ausschlaggebend ist aber nicht unser Schatz an Informationen, sondern die Umsetzung und die für jeden richtige Ernährungs- und Bewegungsform zu finden. Stephan hat das immer wieder betont – kenne deinen Körper, dann wirst du auch wissen, was er braucht. Auch später in der gemütlichen Runde und beim Abendessen durften wir Stephan all unsere Fragen stellen, insbesondere, was die eigenen Fitnessziele betraf.

 

Vortrag von Peter Dau

 

Montag, 16.4.2018: Peter Dau: Berater, Trainer, Executive-Coach

Um den Worten auch Taten folgen zu lassen, war für den nächsten Tag eine gemeinsame Joggingtour geplant. Schon um 8.00 Uhr morgens standen alle im sportlichen Outfit, manche noch etwas müde, andere sehr motiviert, am Haupttor des Hotels versammelt. Die kleine, feine Runde um das Hotel haben dann auch alle gut überstanden. Danach ging es direkt zum Frühstück, denn der Montag sollte noch intensiver werden als der Tag zuvor.

Es ging um das Thema “erfolgreiches Führen” und hierbei richtig ans Eingemachte. Berater, Trainer und Executive-Coach Peter Dau machte uns klar, worauf es in zwischenmenschlichen Beziehungen wirklich ankommt: Gefühle! Wirklich alles dreht sich um sie, denn unsere Emotionen bestimmen auch unsere Handlungen, Gedanken und schließlich unseren Erfolg. Aber was ist der richtige Maßstab, wenn man ein ganzes Team, bestehend aus vielen verschiedenen Talenten, Charakteren und Individuen zu führen hat, die ebenso geprägt von ihren eigenen Gefühlen und Gedanken sind? Wie kann man auf diese Gefühle überhaupt wirken? Hier fügte sich unser Claim perfekt ins Bild, denn unsere Vision und Mission hinter “Entdecke den Erfolg in dir” passte exakt zu Peter Daus treffender Formulierung : „Erfolg ist die zunehmende Verwirklichung eines erstrebenswerten Zieles.“

 

Von Selbstblockaden und Wertschätzung

Was mir besonders hängen blieb, war der Satz: “Ich kann das nicht bedeutet den kreativen Tod!” Denn wer sich sowas selbst sagt, blockiert sich und seine eigenen Fähigkeiten. Als Teamlead ist es daher besonders wichtig, die Aufgaben so zu verteilen, dass jeder sein Bestes geben kann. Nicht jeder ist z. B. ein Zahlenmensch, manche sind kreative Köpfe und können gute Ideen generieren. Was es auch ist, aber genau dort, wo die eigenen Fähigkeiten liegen, sollten diese auch genutzt werden. Es ist wirklich wichtig, an sich selbst zu glauben. Ein weiterer Schritt ist, dass ein Teamlead den Mitarbeitern gegenüber Anerkennung und Wertschätzung zeigt. Dazu gehört neben regelmäßigem Feedback auch regelmäßiges Lob. Bei kt hat sich etabliert, dass der Freitag der “Lob-Tag” ist. Ob per E-Mail an alle im Verteiler oder in der WhatsApp-Gruppe: Am Freitag darf und soll sogar bewusst gelobt werden. Denn auch loben zu können, kann man lernen.

Am Abend sollte es dann sehr gemütlich werden. Da das Hotel in einer sehr schönen, ruhigen Lage ein paar Kilometer entfernt von Palma lag, aber eben nicht direkt am Meer, ging es nun für alle an den Hafen. Im Restaurant Mar de nudos stießen wir auf den letzten gemeinsamen Abend an. Die Aussicht war perfekt, die Sonne ging schon unter und alle führten heitere Gespräche. Eine sehr inspirierende Atmosphäre, die Raum für viele neue Ideen und einen lockeren Austausch untereinander gab und eine sehr intensive Möglichkeit, die beiden vergangenen Tage zu verinnerlichen und wirken zu lassen.

 

Vorträge Mallorca-Meeting

 

17.4. Dienstag – Letzter Tag: Vorträge der Geschäftsführung & Abreise

Am letzten Tag wollten auch die Geschäftsführer den wertvollen Input der Reise noch einmal in eigenen Vorträgen ins Team bringen. Es ging um Motivation und Ziele, um Kindheitserinnerungen und darum, unser Hier und Jetzt, aber auch unsere Zukunft mit anderen Augen zu betrachten. Darum, dass Selbstreflexion der Schlüssel zu allen Handlungen sei und wir nicht nur für uns, sondern auch für andere aktiv werden können. Wenn wir unser Gegenüber und uns selbst verstehen, können wir riesengroße Potenziale freilegen. Genau darum geht es im #kttribe. „We change the game“ ist nicht nur unser Motto für uns, sondern für so viele weitere Menschen. Wir beginnen bei uns und tragen unsere Kultur hinaus in die Welt, um dort möglichst vielen Menschen bei der Umsetzung ihrer eigenen Erfolgsträume zu helfen.

Bis 14.00 Uhr reisten alle nacheinander ab und wuchteten ihre schweren Koffer aus den Zimmern herab. Die wichtigste Fracht war aber zweifellos der reiche Wissens- und Erfahrungskoffer, den wir in diesen Tagen gepackt hatten und den es nun zurück in Deutschland auszupacken und umzusetzen galt.

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