Eine Data-Analystin bzw. ein Data-Analyst ist dafür verantwortlich, Daten auszuwerten und daraus nützliche Informationen zu gewinnen, damit Unternehmen auf dieser Basis fundierte Entscheidungen treffen können.
Doch bevor wir näher auf das Berufsbild eingehen, klären wir zuerst die Frage: Was versteht man unter Datenanalyse?
Datenanalyse (englisch: Data Analytics) bedeutet, große Mengen an Zahlen und Informationen gezielt zu untersuchen. Ziel ist es, darin Muster, Zusammenhänge oder Probleme zu erkennen. Unternehmen sammeln täglich eine Riesenmenge an Daten, etwa zu Verkäufen oder Kundenzahlen. Diese Daten sind zunächst nur Rohmaterial. Erst durch die Analyse von Daten wird daraus echtes Wissen.
Und genau hier kommt die Data-Analystin bzw. der Data-Analyst ins Spiel. Sie oder er hilft dabei, aus unübersichtlichen Datensammlungen klare Erkenntnisse zu ziehen und sie in verständlicher Form aufzubereiten, sodass Entscheidende im Unternehmen daraus lernen und Handlungsbedarfe ableiten können.
Die Data-Analyst-Aufgaben lassen sich in mehrere Schritte einteilen:
- Daten sammeln: zum Beispiel Kundendaten, Lagerbestände oder Umsatzzahlen
- Daten bereinigen: Fehler in den Daten erkennen und korrigieren
- Daten analysieren: mithilfe spezieller Programme (z. B. Excel, Power BI oder SQL)
- Ergebnisse verständlich aufbereiten: z. B. in Diagrammen oder Berichten
- Empfehlungen ableiten: Was läuft gut? Wo besteht Handlungsbedarf?
Data-Analystinnen und Data-Analysten arbeiten in nahezu allen Branchen. Im Handel prüfen sie, welche Produkte besonders gefragt sind. In der Logistik helfen sie, Lieferketten zu verbessern, während sie in der Gesundheitsbranche Patientendaten auswerten, um Behandlungen zu optimieren. Und im Marketing sehen sie, welche Kampagnen erfolgreich sind.
Kurz gesagt: Data-Analystinnen und Data-Analysten bringen Klarheit in komplexe Daten und helfen Unternehmen, auf der Grundlage von Fakten zu handeln und nicht aus dem Bauch heraus.