Auf den Punkt gebracht ist Business Development nichts anderes als Geschäftsfeldentwicklung. Ist der Begriff damit schon etwas verständlicher geworden? Irgendwie schon, aber dann auch wieder nicht. Denn was macht man im Business Development den ganzen Tag?
Eine ganze Menge! Denn neue Geschäftsfelder zu entwickeln, das klingt ein bisschen nach Latte Macchiato in der dritten Besprechungsrunde, ist aber harte Arbeit. Und zwar eine, die stark strategisch geprägt ist. Der Business-Development-Manager ist Stratege, Visionär und Macher zugleich. Das muss er auch sein, denn ohne den gewissen Biss und eine stabile Hartnäckigkeit lassen sich neue Geschäftsfelder nur sehr schwer finden und entwickeln. Wenn überhaupt.
Vor allem große Unternehmen leisten sich heute diese Funktion, während in kleinen und mittleren Unternehmen der Geschäftsführer meist die Funktionen Geschäftsführung, Manager, Geschäftsfeldentwicklung und Vertrieb in einer Person ausübt. Viel Holz, um es mal salopp auszudrücken, und für Großkonzerne in dieser Form nicht leistbar. Hier tritt Business Development als eigenständige Säule auf, die ganz selbstverständlich ihren eigenen Bereich vertritt. Entweder auf einer Ebene mit Marketing, Verwaltung und Vertrieb oder als Teilbereich der letztgenannten Abteilung.
Unabhängig davon, wo die Position im Organigramm eines Unternehmens konkret angesiedelt ist, bleiben die Aufgaben des Business-Development-Managers immer gleich wichtig. Sogar ganze Lehrstühle beschäftigen sich mit diesem Arbeitsfeld, so zum Beispiel der Lehrstuhl für Marketing & Business Development an der Universität Mannheim. Wer also Business Development Management noch nicht kennt, tut gut daran, dies zu ändern.