Der Beruf des Mediengestalters ist sehr vielseitig und kreativ. Wenn du in diesem Bereich beruflich Fuß fassen möchtest, solltest du ein gutes Gespür für Farben und Farbharmonien mitbringen, aber auch Freude an der technischen Umsetzung haben. Das Schlüsselwort lautet hier: Verständnis für Design und Technik.
Da auch Mediengestalter heute digital arbeiten, braucht es dieses solide technische Grundverständnis, um dich beispielsweise in entsprechende Grafikprogramme einarbeiten zu können. Auch braucht es die Bereitschaft für eine ständige Weiterbildung.
Wenn du dich mit den Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt manchmal noch schwertust, lohnt es sich, dir eine Grundkompetenz im Umgang mit digitalen Medien, die sogenannte Digital Literacy, anzueignen. Das ist auch möglich, wenn du kein Digital Native bist, der mit den modernen technischen Möglichkeiten aufgewachsen ist. Es ist also kein Grund zur Sorge, wenn du bisher noch nicht digital gearbeitet hast. Du kannst das alles lernen und in Zeiten der Digitalisierung und vor allem in der Zukunft des Arbeitsmarktes nach Corona davon profitieren.
Insgesamt wertest du dein Bewerberprofil als ausgebildeter Mediengestalter auf, wenn du folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringst:
- Kreativität und Sinn für Gestaltung
- Offenheit und Flexibilität
- Technisches Grundverständnis und Digital Literacy
- Bereitschaft zum lebenslangen Lernen
- Kommunikationsstärke
Auch wenn Mediengestalter viel kreieren, ist dieser Job keineswegs einer, der allein in seinem Bereich arbeitet. Denn als Mediengestalter in den Fachrichtungen Bild oder Ton und Print stehst du im engen Austausch mit Projektplanungsteams, Kunden und Kreationsabteilungen. Du setzt visuell oder auditiv um, was für die jeweilige Kampagne oder Präsentation benötigt wird. All das braucht den Austausch und die Kreation, das Team und das selbstständige Arbeiten.