Die Arbeit des Feel-Good-Managers ist meist projektbezogen. So kann er sich beispielsweise darum kümmern, dass die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden ergonomisch eingerichtet werden, um deren Gesundheit bestmöglich zu erhalten. Darüber hinaus gibt es viele weitere Einsatzgebiete.
Klagen beispielsweise mehrere Mitarbeiter über unflexible Arbeitszeitgestaltung, ist der Feel-Good-Manager hier Ansprechpartner und Lösungssucher zugleich. Er würde in diesem Fall den konkreten Bedarf beider Seiten erfragen, möglicherweise eine alternative Gestaltung von Gleitzeit, Kernarbeitszeit oder Arbeit im Home-Office vorschlagen und so schließlich zu einer Lösung kommen, die für Mitarbeiter und Unternehmen der bestmögliche Kompromiss ist.
Auch wenn ein Mitarbeiter feststellt, dass ihm sein Job keinen Spaß mehr macht und er sich eine neue Aufgabe wünscht, die mehr seinen Talenten und Interessen entspricht, könnte der Feel-Good-Manager gerufen werden. Er würde dann evaluieren, was sich der Mitarbeiter wünscht, wo das Unternehmen Bedarf hat und ihn einsetzen kann, eventuell ergänzend eine gute Weiterbildung finden, die ihn auf seine neue Aufgabe vorbereitet, und so dafür sorgen, dass das Unternehmen einen zufriedenen und motivierten Mitarbeiter behält, statt dessen Kündigung zu riskieren.
Wenn du als Feel-Good-Manager arbeiten möchtest, übernimmst du also immer auch eine Schnittstellenfunktion zwischen Mitarbeitern und Teamleitungen, Teamleitungen und Geschäftsführung, Geschäftsführung und externen Beratern etc. Dein Job ist es, dass die Arbeitsbedingungen für beide Seiten förderlich und angenehm sind.