Win-win AZAV: Warum der Bildungsgutschein allen nützt

Warum der Bildungsgutschein allen nützt

 

Weiterbildungen, die von der Agentur für Arbeit gefördert werden, haben bei vielen Menschen einen faden Beigeschmack. Die landläufig vorherrschende Reaktion lässt sich salopp in einem schnöden „Nichts für mich!“ zusammenfassen, gepaart mit einer vehement abwinkenden Handbewegung. Warum ist das eigentlich so? Dürfen wir Sie heute dazu einladen, noch einmal genauer hinzusehen? Dann werden Sie schnell feststellen, dass die Weiterbildungen, die mittels AZAV Bildungsgutschein gefördert werden, gar keine schlechte Sache sind. Im Gegenteil: sogar eine richtig gute – so schnell, wie wir Ihnen das beweisen, können Sie gar nicht abwinken. Überzeugen Sie sich selbst!

 

Was der AZAV Bildungsgutschein leistet

Bevor wir uns an die Überzeugungsarbeit machen, möchten wir Ihnen gerne erklären, was das eigentlich ist, der AZAV Bildungsgutschein. Geschenkte Bildung, das mutet doch ein wenig merkwürdig an. Und der Name sowieso, aber zumindest diese Baustelle ist rasch beseitigt. AZAV steht für die „Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung“ und trat zum 01. April 2012 offiziell in Kraft. Zuvor gab es auch schon Bildungsgutscheine, diese liefen aber unter dem Kürzel AZWV (Anerkennungs- und Zulassungsverordnung). Wissen Sie, der Name ist im Grunde auch nicht entscheidend, die darin umfassten Leistungen sind es. Mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit haben Sie Zugriff auf einen enormen Pool verschiedener Weiterbildungsangebote, die Ihnen im Falle einer Arbeitslosigkeit zurück in den Arbeitsmarkt helfen, die aber auch im Falle einer bestehenden Beschäftigung genutzt werden können. Genau das ist die perfekte Stelle, um mit dem Ammenmärchen aufzuräumen, der AZAV Bildungsgutschein sei eine reine Maßnahme für Langzeitarbeitslose. Nein, dem ist nicht so! Sie müssen nicht erst Leistungen beziehen, um eine geförderte Weiterbildung zu erhalten, eine drohende Arbeitslosigkeit oder die Dringlichkeit einer Weiterbildung zur Sicherung der eigenen Position reichen aus. Wichtig ist, dass diese Leistung eine sogenannte Kann-Leistung ist, ein Rechtsanspruch besteht also nicht. Ein persönliches Gespräch bei Ihrem zuständigen Sachbearbeiter, und ja, auch den bekommen Sie nicht nur als arbeitslos gemeldete Person, sondern auch bereits als arbeitsuchend in Anstellung, hilft Ihnen, den persönlichen Anspruch zu klären.

 

Qualitativ geprüfte Weiterbildungen

Nun ist die Weiterbildungsbranche ein enorm weites Feld. Und manchmal wird aus diesem wohltuenden Schwimmbecken eine richtige Schlangengrube. Haben Sie sich schon einmal darüber informiert, wie viele Weiterbildungen jährlich in Deutschland angeboten werden? Und wie viele verschiedene Anbieter es gibt? Eins ist gewiss, die Zahlen steigen so schnell an, dass Ihnen bereits davon schwindlig werden könnte. Allein die Agentur für Arbeit zählte im März dieses Jahres mehr als 150.000 Teilnehmer bei ihren geförderten Weiterbildungen. Aber nicht alles, was angeboten wird, ist gut. Der Staat hat sich hier eine sinnvolle Methode überlegt, die Fülle an Angeboten zu kanalisieren. So können sich Weiterbildungsinstitute bei der Agentur für Arbeit listen lassen, um im dortigen Weiterbildungspool überhaupt einmal stattzufinden. Wir wissen das, weil wir genau dies getan haben, um Ihnen ein nach außen sichtbares Zeichen unserer Qualität geben zu können.

 

Für diesen Eintrag reicht es aber nicht, kurz die Hand zu heben und sich als Anbieter zu outen – es ist ein umfassendes Zulassungsverfahren, das durchlaufen werden muss. Die bei der Arbeitsagentur gelisteten Maßnahmen müssen hinsichtlich Ziel, Dauer und Inhalt zur Zielgruppe passen, relevant für den Arbeitsmarkt sein und angemessene und nicht übersteigerte Kosten verursachen. Irgendetwas anbieten geht also schon, aber bei der Agentur für Arbeit taucht der Name eines solchen Instituts dann eher nicht auf. Schließlich möchte diese die finanziellen Mittel des Staates nicht verschwenden, sondern in nachvollziehbare und fundierte Angebote stecken. Wenn Sie auf der Suche nach einer Weiterbildung sind, kann ein Blick ins KURSNET der Agentur eine erste Orientierung geben.

 

 

Win-win für alle!

Kommen wir zurück zum faden Beigeschmack, den wir zu Beginn bereits kurz erwähnten. Etwas dezenter dürfte der bereits geworden sein, nicht wahr? Schließlich wissen Sie jetzt, dass der Bildungsgutschein nicht nur für Langzeitarbeitslose gedacht ist und dass es sich auch nicht um stupide Trommelkurse handelt, sondern um arbeitsmarktrelevante Inhalte. Weg mit den Klischees, her mit den Fakten! Und bitte legen Sie den Fokus nicht auf überflüssige Zweifel, die sind fehl am Platz.

 

„Aber steht mir das denn überhaupt zu?“ Genau das hören wir im Rahmen unserer Beratungen oft. Ob der Bildungsgutschein bewilligt wird, entscheidet die Agentur selbst, aber es gibt keinen Grund, es nicht zu versuchen. Was Sie sich klarmachen müssen, ist einzig und allein die Tatsache, dass alle Beteiligten von dieser Maßnahme profitieren. Sie natürlich durch die Bildung, die zusätzlichen Fachkenntnisse und das anerkannte Zertifikat, das Sie erwerben. Aber auch die Arbeitsagentur bzw. der Staat hinter ihr hat großes Interesse daran, Sie wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren, oder Sie bestenfalls dort zu halten. Denn ist ihre Stelle in Gefahr, werden Sie möglicherweise über kurz oder lang Leistungen beantragen, die Sie mittels Ihrer Abgabe in die Arbeitslosenversicherung zuvor eingezahlt haben. Das wollen Sie nicht und die Agentur für Arbeit ebenfalls nicht. Die logische Konsequenz: Lieber investiert der Staat einmalig in eine höchstwahrscheinlich sehr effektive Weiterbildung, als jahrelang Leistungen zu zahlen. Am Ende stehen natürlich auch die Weiterbildungsanbieter auf der Sonnenseite – schließlich ist genau das ihr Geschäft. Aber glauben Sie uns, auch wir freuen uns über jeden Teilnehmer, der seinen beruflichen Erfolg in die Hand nimmt und am Ende mit einer sicheren oder gar einer besseren Stelle belohnt wird und halten es ganz wie Albert Schweitzer, der bereits davon sprach, dass geteiltes Glück doppeltes Glück ist. Geschäfte machen wir alle, ja. Aber gute und für alle Beteiligten gewinnbringende sollten es schon sein.

 

Einmal Bildungsgutschein, bitte?

Wollen Sie aufspringen und mitmachen bei dieser angenehmen Win-win-Situation? Dann suchen Sie doch den Kontakt zu Ihrem Sachbearbeiter und lassen Sie sich beraten. Noch besser vorbereitet sind Sie, wenn Sie bereits mit einer passenden Weiterbildung ins Gespräch hineingehen. Das zeigt Engagement und Ihr Interesse daran, möglichst lange im Arbeitsmarkt zu bleiben oder schnell wieder hineinzukommen.

 

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