Punkten im Vorstellungsgespräch: Der perfekte erste Eindruck

Erfolgreiches Vorstellungsgespräch

 

Der erste Eindruck zählt – das gilt vor allem im Vorstellungsgespräch. Doch wie gelingt die optimale Selbstpräsentation? In unserem heutigen Blog-Beitrag verraten wir Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Passend zu unserem Blogbeitrag haben wir auch ein Video zum Thema Vorstellungsgespräch: Jetzt Video ansehen!

 

Der erste Eindruck – Warum eine gelungene Selbstpräsentation so wichtig ist

Der erste Eindruck – Gelungene Selbstpräsentation

Der erste Eindruck

Egal ob im Privatleben oder im Job: wenn wir einen Menschen neu kennenlernen, bilden wir uns sofort einen ersten Eindruck. In nur wenigen Sekunden machen wir uns ein Bild vom Gegenüber und entscheiden, ob er uns sympathisch ist, ob wir ihn für attraktiv, kompetent und zuverlässig halten oder eben nicht. Diese Einschätzung läuft unbewusst ab und man kann sich kaum dagegen wehren. Ist der erste Eindruck erst einmal entstanden, ist es schwierig, ihn wieder abzuändern. Deshalb ist gerade im Vorstellungsgespräch ein perfekter erster Eindruck besonders wichtig, um Personaler oder den neuen Chef von sich zu überzeugen. 

Doch keine Angst! Denn wer weiß, worauf es beim ersten Eindruck ankommt, kann beim Vorstellungsgespräch punkten: Nach einer bekannten Studie des US-Psychologen Albert Mehrabian aus dem Jahr 1967 hängt der erste Eindruck zu 55 Prozent von unserer Körpersprache ab. Dazu zählen vor allem die Kleidung, unsere Mimik und Gestik. 38 Prozent des ersten Eindrucks entstehen durch die Stimme, also durch den Tonfall und die Art, wie Sie etwas sagen. Nur 7 Prozent des ersten Eindrucks werden durch das gebildet, was Sie sagen. Um einen perfekten ersten Eindruck zu machen, sollten Sie sich deshalb schon im Vorfeld Gedanken über Ihre Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch machen.

 

Die richtige Kleidung im Vorstellungsgespräch

Die richtige Kleidung im Vorstellungsgespräch

Die richtige Kleidung

Erstes wichtiges Kriterium hierfür ist die Kleidung. Diese sollte ordentlich und dem Anlass angemessen sein. Bewerben Sie sich bei einer Bank oder in einer Anwaltskanzlei wird ein konservativerer Dresscode von Ihnen erwartet als in einer Werbeagentur oder in einem anderen kreativen Umfeld. Um sicherzugehen, dass Sie angemessen gekleidet sind, sollten Sie sich deshalb bereits im Vorfeld darüber informieren, wie der Dresscode bei Ihrem Wunscharbeitgeber aussieht. Damit können Sie sich wichtige Sympathiepunkte sichern, denn Studien haben herausgefunden, dass Sympathie durch Ähnlichkeit entsteht. Je ähnlicher Sie Ihrem Gegenüber sind, desto sympathischer sind sie ihm auch. Finden Sie also heraus, wer Ihnen im Vorstellungsgespräch gegenüber sitzt und wie dessen Kleidungsstil voraussichtlich sein wird und passen Sie dann Ihre Kleidung entsprechend an.

Doch nicht nur der Kleidungsstil ist entscheidend sondern auch, ob die gewählte Kleidung zu Ihnen passt. Ihre Kleidung sollte gut sitzen, damit Sie sich während des Gesprächs wohlfühlen. Fühlen Sie sich eingeengt oder verkleidet, wird es Ihnen schwerer fallen, Selbstbewusstsein auszustrahlen. Achten Sie bei Ihrer Kleidung auch immer auf die Details. Der schönste dunkle Anzug und die schönste Krawatte wirken nicht mehr, wenn beim Hinsetzen weiße Tennissocken unterm Hosenbein hervorschauen. Mit gedeckten und dezenten Farben bei Ihren Kleidungsstücken liegen Sie dagegen immer richtig. Auch eventuelle Accessoires sollten dezent sein, damit sie die Aufmerksamkeit nicht von Ihnen ablenken, Denn schließlich wollen Sie mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Fachkompetenz überzeugen und nicht mit Ihren Ohrringen.

 

Mimik und Gestik: Die optimale Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch

Mimik und Gestik: Die optimale Selbstpräsentation

Mimik und Gestik

Neben der Kleidung sind auch Ihre Mimik und Ihre Gestik entscheidend für einen perfekten ersten Eindruck und eine gelungene Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch. Hier gleich der wichtigste Tipp am Anfang: Lächeln Sie!: Denn ein ehrliches Lächeln öffnet Ihnen sprichwörtlich Tür und Tor. Studien haben herausgefunden, dass lächelnde Menschen häufig bevorzugt werden. Man erinnert sich besser an sie, sie bekommen bessere Job, sind beliebter und anerkannter, werden häufiger befördert und heiraten attraktivere Partner. Lächeln Sie also im Gespräch Ihr Gegenüber immer wieder an und achten Sie dabei auch auf einen guten Blickkontakt.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für eine gelungene Selbstpräsentation ist der Handschlag. Dieser sollte angenehm fest sein. Legen Sie also nicht nur Ihre Hand in die Ihres Interviewpartners, sondern drücken sie auch zu, aber auch nicht so fest, dass der Gegenüber Ihren Handschlag noch Minuten später spüren kann.

Neben dem Sehen und Fühlen spielt auch das Riechen ein wichtige Rolle für eine gelungene Selbstpräsentation. Ihr gegenüber sollte Sie sprichwörtlich gut riechen können. Wenn Sie Parfum verwenden möchten, sollten Sie deshalb nicht übertreiben, denn wer stark nach Parfum duftet, verliert gleich einige wichtige Sympathiepunkte. Besser ist es, wenn das Parfum nur unterschwellig bemerkbar ist. Studien haben ergeben, dass die Wirkung von Parfum auch vom Geschlecht abhängt. So beurteilten männliche Gesprächspartner in einem Versuch Parfum eher negativ und stuften Gegenüber als weniger kompetent und wenig zuverlässig ein. Bei Frauen war das Gegenteil der Fall. Auch hier lohnt es sich also herauszufinden, wer Ihr Gesprächspartner sein wird um den Parfumgebrauch entsprechend anzupassen.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht einem perfekten ersten Eindruck nichts im Wege und sie können den Personaler und ihren künftigen Chef im Anschluss mit Ihrem Fachwissen und ihrer Sozialkompetenz überzeugen.

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Über Martin Saidi 5 Artikel
Meine Karriere als Personalcoach und Vertriebsleiter lief stringent nach oben, bis ich selbst aufgrund einer Entwicklungsstörung meines Sohnes die Reißleine zog. Ich wagte mich in ein neues berufliches Abenteuer und weiß heute, dass ich daran enorm gewachsen bin. Nun möchte ich Sie dabei unterstützen, neue Wege zu wagen und Ihr ganzes Potenzial freizulegen.