Mit Klondike-Vibes gegen den Fachkräftemangel

Haus bauen mit Fachkräften

 

Sie fehlen jetzt schon millionenfach und branchenübergreifend: Fachkräfte. Wie wir aber aus der Spirale aus Schwarzmalerei und Zukunftsangst entkommen können, hängt vor allen von unserem Willen zur Veränderung ab. Tun wir wirklich genug? Ein Plädoyer für mehr Klondike-Vibes und weniger Sorgenfalten.

 

Harte Fakten mit düsteren Aussichten

Vergangene Woche titelte das Handelsblatt: „Deutschland droht bis 2040 großer Fachkräftemangel“. Wissenschaftliche Grundlage des Artikels, der tatsächlich Anlass zur Sorge gibt, ist die zuletzt veröffentlichte Studie zur Arbeitslandschaft 2040, des Instituts prognos. Diese konstatiert, dass:

  • 1,8 Millionen Fachkräfte bis 2020
  • und 3,9 Millionen Fachkräfte bis 2040 fehlen werden.

Harter Tobak und das mitten in Zeiten der Digitalisierung, wo die Sorge umgeht, dieselbe fräße unsere Jobs auf und der Mitarbeiter 4.0 könne am Ende gar nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern schlichtweg ein Roboter sein. Ob IT oder Automobilbranche, der Fachkräftemangel bereitet Sorge und zuweilen auch Angst. Eine letztlich unbegründete, wenn wir die Digitalisierung als Chance und nicht als Gefahr erkennen. Denn wie schreibt das Handelsblatt korrekt weiter: Passende Maßnahmen seien vorhanden, sofern Politik und Wirtschaft sie rechtzeitig erkennen.

 

Dreigestirn gegen den Fachkräftemangel

Grundsätzlich stimmen wir dem vollauf zu. Die Wirtschaft muss handeln und die Politik muss passende Rahmenbedingungen schaffen, um den Fachkräftemangel aufzuhalten bzw. eindämmen zu können. Was aber nahezu immer unerwähnt bleibt, ist der Einzelne. Ja, vielleicht auch gerade Sie, der Sie voller Sorge um den eigenen Arbeitsplatz in die Zukunft blicken. Dabei ist es möglich und sogar nötig, es zu verhindern, vom Roboter ersetzt zu werden. Ohne Frage werden diese auch und sogar verstärkt in Zukunft wichtige Erleichterungen sein, aber eben keine Fachkräfte. Der Mensch ist weiterhin wichtig unentbehrlich. Aber er muss aktiv und sich seines ganzen Potenzials bewusst werden. Denn der Einzelne fungiert als tragende Säule einer wirksamen Strategie gegen den Fachkräftemangel, die ohne ihn zusammenbricht.

 

 

Klondike statt Leisetreter

Angst hemmt. Und Sorge um den eigenen Arbeitsplatz, der schon morgen von einem Roboter übernommen werden könnte, löst als erste Reaktion alles, aber sicher keine Aufbruchsstimmung aus. Dabei wäre es genau die, die wir bräuchten. In Sorge zu erstarren, mag sich für den Moment sicherer und kalkulierbarer anfühlen, verdrängt aber das Problem nicht. Einfache Tätigkeiten werden zunehmend von Maschinen übernommen werden, das scheint sicher. Aber der Fachkräftemangel spitzt sich parallel dazu zu. Was keine Maschine ersetzen kann, ist eine spezialisierte Fachkraft mit Erfahrung und entscheidendem Knowhow, mit Führungsskills und Fachkompetenz zugleich. Und zu der kann jeder werden, wenn er es sich zutraut. Der Schlüssel des Erfolgs liegt in uns, wenn wir endlich unsere Kopfbremse lockern. Denn egal wo Sie Ihren Weg beginnen – er kann nach oben führen, wenn Sie sich dazu entscheiden, die Richtung nach oben einzuschlagen. Nicht als Leisetreter, der zögerlich von Hölzchen auf Stöckchen kommt. Es braucht schon etwas mehr Rabatz, mehr Klondike-Vibes, wie Sie Dagobert Duck einst hatte. Die Geschichte kennen Sie. Und Sie sind heute in der Lage, aus der Fiktion Wirklichkeit werden zu lassen. Es wäre vermessen zu sagen, dass wir den kompletten Fachkräftemangel mit ein wenig mehr Motivation und Mut besiegen könnten. Aber ohne diese beiden werden wir es sicher nicht schaffen. Das Geheimnis einer Lösung des Fachkräftemangels liegt in einem Dreigestirn aus Politik, die den Rahmen schafft, Wirtschaft, die Potenziale erkennt und nach vorne bringt und jedem einzelnen Arbeiter, der sich aufmacht und sich spezialisiert.

 

Sie entscheiden im Thema Fachkräftemangel

Zwei der Säulen beginnen zu tragen:

Und Sie?
Sie sind die dritte Säule, ohne die das ganze Konstrukt nicht funktioniert. Wie sieht Ihre Planung bis 2020 oder gar 2040 aus? Welche Potenziale schlummern noch in Ihnen und wollen entdeckt werden? Wohin führt Sie Ihr Weg? Welche Spezialisierung macht Sie zur auch in 20 Jahren noch unersetzlichen Fachkraft? Haben Sie bereits einen Plan? Dann setzen Sie ihn jetzt in die Tat um oder lassen Sie sich hier beraten, wie Ihr Weg aussehen kann.

 

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