Wenn du dich manchmal fragst, ob du genau das Leben lebst, das du dir wünschst, und an der einen oder anderen Sache zweifelst, wirst du dir früher oder später sicherlich die folgende Frage stellen: Bin ich glücklich? Fast übermächtig erscheint sie und der Begriff „Glück“ so unerreichbar groß und perfekt. Wir alle wollen glücklich sein, doch was genau ist dieses Glück überhaupt? Und können wir es tatsächlich erreichen? Sehen wir uns den Status quo an, um hierauf Antworten finden zu können.
Die Deutsche Post veröffentlicht jährlich ihren „Glücksatlas“, eine Studie, die sich mit dem Glücksniveau der Deutschen befasst. 2019 wurde dieses Glücksniveau auf den Höchstwert 7,14 von möglichen 10 Punkten festgelegt. Die Lebenszufriedenheit der Deutschen machte 2024 mit 0,14 Punkten einen kräftigen Sprung auf 7,06 Punkte. Damit kehrt sie auf den Trendpfad der Vor-Corona-Zeit zurück. Betrachtet wurden dabei verschiedene Lebensbereiche:
- Arbeit
- Einkommen
- Gesundheit
- Wohnen und Freizeit
- Lebenszufriedenheit
In allen Bereichen wurden Menschen befragt, wie glücklich sie sind. Auf Basis dieser Werte wurde anschließend das letztjährige Glücksniveau ermittelt. Die Studie macht vor allem klar, dass Glück mehrdimensional ist. Wären die meisten Deutschen also in einem der abgefragten Bereiche enorm zufrieden und kämen auf einen Wert von 10,0 Punkten, würde das nicht bedeuten, dass das generelle Glücksniveau ebenfalls bei 10,0 Punkten läge. Es wäre nur ein Teilbereich abgedeckt. Die Antwort auf die Frage „Bin ich glücklich?“ verlangt also, dass wir genauer hinsehen und differenzieren.
Wir müssen sie zunächst aufbrechen in einzelne Segmente: Bin ich glücklich im Job? Bin ich zufrieden mit meiner Gesundheit? Bin ich glücklich an meinem Wohnort? Erst wenn die Antworten auf all diese einzelnen Fragen zu einem großen Bild zusammengefügt werden, können wir tatsächlich sehen, wie es um das Glück bestellt ist.