Generationenübergreifendes Arbeiten: Was X von Y lernen kann und muss

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Generationenübergreifendes Arbeiten, das gilt es heute umzusetzen. Work-Life-Balance – danach kräht in der jungen Generation im Grunde kein Hahn mehr. Die Arbeitswelt hat sich verändert und tut es fortlaufend in schwindelerregendem Tempo. Was die Generation X jetzt dringend von der Generation Y lernen sollte, ist heute unser Thema.

 

Generationen am Wendepunkt?

Generationen am Wendepunkt?

Und morgen?

Wenden wir uns zunächst den vorherrschenden Zweifeln der strengen Einteilung in stereotype Geburtskohorten zu. Denn die Frage, ob es tatsächlich solche in ihrer Wertvorstellung klar voneinander abzugrenzende Generationsgruppen gibt, ist eine durchaus berechtigte. Ist nicht letztlich jeder in seinen persönlichen Vorstellungen einzigartig? Natürlich, aber – und das wurde längst wissenschaftlich untersucht und bestätigt – trotzdem gibt es kohortentypisches Verhalten. Wie man sie nun letztlich nennt, die Kohorten, spielt gar keine Rolle. Für die bis in die Mitte der 1960er-Jahre Geborenen hat sich der Begriff „Baby Boomers“ etabliert, ihnen folgt die „Generation X“ oder auch die „Generation Golf“, wie sie Florian Illies in seinem gleichnamigen Buch nannte und schließlich die junge „Generation Y“ ab Mitte der 1980er. „Generation Z“ und die Jüngsten der Gesellschaft, „Generation Alpha“ spielen im Berufsleben noch keine große Rolle. Was sich aber bald ändern wird und genau deshalb gilt es heute, den großen Bruch zwischen X und Y zu überwinden und zu einem generationenübergreifenden Arbeiten zu finden. Dabei spielen vor allem die Wertvorstellungen, also die Tatsache, wie der Einzelne Arbeit und Leben selbst einordnet, eine Rolle.

 

Kompakt zusammengefasst sieht das Werteverständnis der verschiedenen Generationen so aus:

  • Generation Baby Boomers (* ca. 1946-1964): Sie leben, um zu arbeiten, arbeiten hart und empfinden Erfolg als persönliche Belohnung. Ein starker Wettbewerbsgedanke kennzeichnet diese Generation.
  • Generation X (* ca. 1965-1980): Sie sehen Arbeit als Notwendigkeit, legen den Fokus aber aufs Private. Work-Life-Balance, Ausgleich nach der Arbeit und Spaß sind hier maßgeblich. Die Generation X denkt bereits global.
  • Generation Y (* ca. 1981-1994): Grundsätzlich ähnelt die Einstellung den Vorgängern im Arbeitsleben, findet aber einen Übergang zu Leben und Arbeiten im Fluss. Soziale Verantwortung, eine optimistische Grundeinstellung und Spaß an der Arbeit spielen hier mit rein.
  • Generation Z und nachfolgende (* ab ca. 1995): Die Jungen in der Arbeitswelt scheren sich nicht mehr um die zuvor so ersehnte Work-Life-Balance. Sie haben den Prozess, den die Generation Y begonnen hatte, komplett vollzogen und sehen die Gesamtheit ihrer Tätigkeiten, Leben und Arbeiten, im Fluss. Beides ist untrennbar miteinander verwoben, sie sind vernetzt, denken global ohne es forcieren zu müssen und haben eine informierte und äußerst flexible Sicht auf die Dinge.

Kompakt zusammengefasst sieht das Werteverständnis der verschiedenen Generationen so aus:

  • Generation Baby Boomers (* ca. 1946-1964): Sie leben, um zu arbeiten, arbeiten hart und empfinden Erfolg als persönliche Belohnung. Ein starker Wettbewerbsgedanke kennzeichnet diese Generation.
  • Generation X (* ca. 1965-1980): Sie sehen Arbeit als Notwendigkeit, legen den Fokus aber aufs Private. Work-Life-Balance, Ausgleich nach der Arbeit und Spaß sind hier maßgeblich. Die Generation X denkt bereits global.
  • Generation Y (* ca. 1981-1994): Grundsätzlich ähnelt die Einstellung den Vorgängern im Arbeitsleben, findet aber einen Übergang zu Leben und Arbeiten im Fluss. Soziale Verantwortung, eine optimistische Grundeinstellung und Spaß an der Arbeit spielen hier mit rein.
  • Generation Z und nachfolgende (* ab ca. 1995): Die Jungen in der Arbeitswelt scheren sich nicht mehr um die zuvor so ersehnte Work-Life-Balance. Sie haben den Prozess, den die Generation Y begonnen hatte, komplett vollzogen und sehen die Gesamtheit ihrer Tätigkeiten, Leben und Arbeiten, im Fluss. Beides ist untrennbar miteinander verwoben, sie sind vernetzt, denken global ohne es forcieren zu müssen und haben eine informierte und äußerst flexible Sicht auf die Dinge.

Werteverständnis der Generationen:

  • Generation Baby Boomers (* ca. 1946-1964): Hart arbeiten, um zu leben, Erfolg als Belohnung.
  • Generation X (* ca. 1965-1980): Arbeit als Notwendigkeit, Fokus im Privaten. Work-Life-Balance und Ausgleich sind hier maßgeblich.li>
  • Generation Y (* ca. 1981-1994): Übergang zu Leben und Arbeiten im Fluss. Soziale Verantwortung, optimistische Grundeinstellung und Spaß an der Arbeit.
  • Generation Z und nachfolgende (* ab ca. 1995): Von Y begonnener Prozess komplett vollzogen. Sehen die Gesamtheit ihrer Tätigkeiten, Leben und Arbeiten, im Fluss. Beides ist untrennbar miteinander verwoben, sie sind vernetzt und denken global.

 

Führungskräfte im Generationenmix

Generationenübergreifendes Arbeiten ist theoretisch also bereits gegeben. Betrachten wir uns die heutigen Führungsetagen, werden sich dort nur noch wenige Baby Boomer finden, dafür viele Zugehörige der Generation X und einige Y’ler. Und die vorherrschenden X’ler verfolgen vor allem das Prinzip der Gleichheit in den oberen Etagen. Was die jungen Mitarbeiter als ganz selbstverständlich ansehen, nämlich Unterschiedlichkeit, ist bei den älteren eher verpönt. Diversity als erstrebenswerter Zustand – unterschiedliche Leader als gemeinsam agierendes Team und nicht eine klare, strenge Hierarchie mit nur einem Kopf lehnen sie überwiegend ab. Dabei werden, Leitungen, die zwar Entscheidungen treffen können, dabei aber dennoch gut mit dem gesamten Team kommunizieren, heute so dringend gebraucht, wie nie zuvor.

 

Entwicklungsstufen zum generationenübergreifenden Arbeiten

  1. Linienhierarchie wird von flexiblen und kreativen Teams abgelöst. Es heißt miteinander kommunizieren, statt von oben herab zu delegieren.
  2. Funktionierende Teamstrukturen werden mehr und mehr durch individuelle Netzwerke ersetzt, Unternehmensprozesse werden beschleunigt.
  3. Die Rolle der Shareholder wird zunehmend schwächer, es wird ein Wandel zu einer Stakeholder-Wahrnehmung vollzogen. Nicht die alleinige Fokussierung auf den Kopf eines Unternehmens, sondern eine auf externe und interne Stakeholder, beispielsweise die Kunden oder die eigenen Mitarbeiter, herrscht vor.

Entwicklungsstufen zum generationenübergreifenden Arbeiten

  1. Linienhierarchie wird von flexiblen und kreativen Teams abgelöst. Es heißt miteinander kommunizieren, statt von oben herab zu delegieren.
  2. Funktionierende Teamstrukturen werden mehr und mehr durch individuelle Netzwerke ersetzt, Unternehmensprozesse werden beschleunigt.
  3. Die Rolle der Shareholder wird zunehmend schwächer, es wird ein Wandel zu einer Stakeholder-Wahrnehmung vollzogen. Nicht die alleinige Fokussierung auf den Kopf eines Unternehmens, sondern eine auf externe und interne Stakeholder, beispielsweise die Kunden oder die eigenen Mitarbeiter, herrscht vor.

Dreistufige Entwicklung

  1. Flexibilität statt Linienhierarchie, miteinander, statt von oben herab delegiert.
  2. schneller Unternehmensprozesse, zunehmend individuelle Netzwerke.
  3. Kein alleiniger Fokus auf die Shareholder, vermehrt auf externe und interne Stakeholder.

 

Verpassen Sie den Wandel nicht!

Egal ob Sie nun der Generation X, Y oder bereits Z angehören: Die notwendige Umstellung erfolgt in Ihrem persönlichen Denken. Vollziehen Sie den Wandel hin zu einem vernetzten Denken, hin zu Leben und Arbeit im Fluss, hin zur Selbstbestimmtheit oder auch Selbstoptimierung 2.0, die beruflichen Erfolg und Freiheit als untrennbar aneinandergekoppelt versteht.

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