Lehrgangs­übersicht

  • Start

    Regelmäßige, zeitnahe Starttermine. In der Regel beginnen die Kurse montags.

  • Lehrform

    Voll-/Teilzeit (Videopräsenz)

  • Dauer

    4 Wochen (Vollzeit)

  • Kosten

    Förderung durch die Agentur für Arbeit, Jobcenter, Deutsche Rentenversicherung, Bundeswehr (BFD), Berufsgenossenschaften, Transfergesellschaften, sowie mittels Bildungsgutschein u.a. möglich.

  • Zertifikat

    Zertifikat von karriere tutor

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Arbeitgeber sind verpflichtet, länger erkrankten Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten. Dieses hat zum Ziel, die Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz des Betroffenen zu erhalten. Die Weiterbildung Betriebliches Eingliederungsmanagement vermittelt den Absolventen unter anderem Kenntnisse zu den Themen gesetzliche Bestimmungen, Voraussetzungen und Durchführung der betrieblichen Eingliederung sowie Gesprächsführung mit den Betroffenen.


Bewerber-Coaching

In peröönlichen Coaching-Sessions bereiten unsere Experten Sie umfassend auf Ihre Jobsuche vor.

Prüfungs­vorbereitung

Damit Sie bei Prüfungen künftig Ihre beste Leistung abrufen können, coachen wir Sie individuell.

Höchste Flexibilität

Bei Antritt einer neuen Arbeitsstelle ist die Fortführung der Lehrgänge berufsbegleitend möglich.

Anerkannte Zertifikate

International anerkannte Zertifikate bezeugen Ihr bei uns erworbenes Fachwissen.



Folgende Lerneinheiten sind enthalten

Einführung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement, Chancen und Grenzen im Betrieblichen Eingliederungsmanagement BEM

  • Geltungsbereich (Personenkreis, Betriebe, Interessenvertretung, Wartezeit)
  • Ziele und Methoden des Betrieblichen Eingliederungsmanagements BEM
  • Aufsichts-, Mitbestimmungs-, Mitwirkungspflichten
  • Auswirkungen, Kündigungsschutz und krankheitsbedingte Kündigung
  • Betriebs- bzw Dienstvereinbarung zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement
  • Beteiligte Stellen
  • Arbeits- und Sozialrecht
  • Datenschutz im Betrieblichen Eingliederungsmanagement BEM
  • Zeitraum der Arbeitsunfähigkeit
  • Krankheit aus arbeitsrechtlicher Sicht
  • Arbeitsunfähigkeit nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz
  • Arbeitsunfähigkeit mit psychischen oder physischen Ursachen
  • Gefährdung des Arbeitsplatzes
  • Einleitung des BEM-Verfahrens (Voraussetzungen)
  • Dauer des Betrieblichen Eingliederungsmanagements BEM
  • Erneute Erkrankung des Arbeitnehmers im laufenden BEM-Verfahren
  • Vertrauen und Informationen für Arbeitnehmer zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement
  • Erhebung von Daten zur Arbeitsunfähigkeit
  • Datenschutz
  • Rolle der Personalvertretung
  • Modell Stichtagsregelung
  • Freiwilligenprinzip / Gebot der Freiwilligkeit
  • Anschreiben durch Arbeitgeber / Erstkontakt durch Vertrauensperson
  • Transparenz und Informationen für Arbeitnehmer
  • Datenschutz
  • Rücknahme der Zustimmung zum BEM durch Arbeitnehmer
  • Begleitende Beratung durch Personalvertretung oder andere Akteure
  • Wann ist ein berufliches Eingliederungsmanagement nicht durchzuführen
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM in kleinen und mittleren Unternehmen KMU
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement in größeren Betrieben
  • Verfahrensablauf

BEM-Gespräche führen und dokumentieren

BEM-Gespräche organisieren geeigneten Rahmen schaffen, Vertrauen gewinnen

  • Erstgespräch mit BEM-Berater
  • Krankenrückkehrgespräch / Unterschied zum Erstgespräch BEM
  • Gesprächsatmosphäre schaffen - wertschätzende und vertrauensvolle BEM-Gespräche durchführen und moderieren Informationen geben und gewinnen, Unterstützungsbedarf klären, Handlungsoptionen entwickeln,
  • Ängste und Befürchtungen aufgreifen
  • Umgang mit Widerständen und schwierigen Gesprächssituationen
  • Eingliederungsgespräch
  • Einleitung, Analyse, Maßnahmenfindung, Gesprächsanschluss
  • Gesprächsleitfaden, Checklisten
  • Gesprächsführung und vertrauensvolle Kommunikation
  • BEM-Gespräche dokumentieren, verschiedene Unterlagen einsetzen und verwalten
  • Eigene Betroffenheit erkennen, umgehen und abgrenzen
  • Verstrickungen wahrnehmen, professionelle Distanz wahren
  • Gespräch mit dem Integrationsteam
  • Einladung
  • Moderation
  • Maßnahmen, die eingeleitet werden sollen / Dokumentation
  • Verlaufsgespräch
  • Nachkontrolle der Maßnahmen
  • Dokumentation
  • Abschlussgespräch
  • Rekapitulation / Dokumentation
  • Die einzelnen Mitglieder des Integrationsteams und weitere Akteure
  • Steuerung der Besetzung des Integrationsteams durch Arbeitnehmer
  • Aufgaben und Arbeitsteilung im Integrationsteam
  • Auswertung / Evaluation
  • Kontrolle der angelegten BEM-Akte
  • Dokumente, Checklisten, Arbeitshilfen
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement nach den SMART-Grundsätzen (Spezifisch, Messbar, Akzeptabel,
  • Realistisch und Terminiert)
  • Kosten des Betrieblichen Eingliederungsmanagements BEM
  • Exkurs Kündigung wegen Krankheit und das Betriebliche Eingliederungsmanagement
  • Betriebs- bzw Dienstvereinbarung Nutzen, Arbeitnehmersicht, Arbeitgebersicht
  • Erfolgskontrollen, Nachverfolgung der Wirksamkeit

CallBack-Service

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